16.12.2014
FLUG REVUE

Touristische Langstrecke mit der A340-300Lufthansa stellt neue "Jump"-Routen vor

Lufthansa bedient ab Winter 2015/2016 die Ziele Cancún, Malé und Mauritius mit einer neuen Teilflotte, die sich, ohne Erste Klasse aber sonst mit vollem Lufhansa-Komfort, vorwiegend an Privatreisende richtet.

Airbus_A340-300_Lufthansa_Frankfurt

Bis zu acht Airbus A340-300 starten ab Winter 2015/2016 von Frankfurt aus für Lufthansa als neue Teilflotte ohne erste Klasse zu touristischen Zielen. Foto und Copyright: Lufthansa  

 

Die neue Teilflotte nehme Direktverbindungen zu Urlaubszielen in Mexiko, den Malediven und Mauritius auf, teilte Lufthansa am Dienstag mit. Während der Wintermonate, zwischen dem 8. Dezember 2015 und dem 11. April 2016, hätten Fluggäste die Auswahl unter jeweils zwei wöchentlichen Flügen von Frankfurt nach Cancún, Malé oder Mauritius. Vom Lufthansa-Drehkreuz starteten dann Airbus A340-300, mit denen Fluggäste Traumstrände und exotische Landschaften komfortabel erreichen könnten. 

An Bord erwarte die Fluggäste auf insgesamt 298 Sitzen in der Business, Premium Economy und Economy Class der gewohnte Lufthansa-Komfort mit dem neuesten Kabinenlayout in allen Klassen: In der neuen Business Class lasse sich der Sitz per Knopfdruck in ein Bett mit einer horizontalen Liegefläche von 1,98 Metern Länge verwandeln und die vor kurzem eingeführte Premium Economy Class warte mit neuem Freiraum und mehr Sitzabstand auf. In allen Reiseklassen stehe den Passagieren ein breites Unterhaltungsangebot im individuellen Inflight-Entertainment-System sowie drahtloses Breitband-Internet zur Verfügung. Die Flugzeiten von LH 514, LH 704 und LH 708 seien so gewählt, dass insbesondere Passagiere aus Deutschland und Europa von nahtlosen Anschlussverbindungen profitierten. Hin- und Rückflüge nach Cancún könnten ab 919 Euro, nach Malé ab 629 Euro und nach Mauritius ab 799 Euro gebucht werden. 

Die bis zu acht eingesetzten Airbus A340-300 werden mit 298 Sitzplätzen bestuhlt, davon 18 in der Business Class, 19 in der Premium Economy Class und 261 in Economy Class. Die neue Teilflotte mit veränderter Kabine war von Lufthansa unter dem internen Arbeitstitel "Jump" entwickelt worden. Durch den Einsatz von kaufmännisch bereits abgeschriebenen Flugzeugen und von Piloten der Lufthansa CityLine sollen die Kosten für das Unternehmen sinken. Lufthansa will damit den Wachstumsmarkt privater Reisender besser erreichen. 

Das neue Angebot unter Lufthansa-Marke und Lufthansa-Flugnummer ergänzt die vor kurzem vorgestellte "neue Eurowings", die abweichend als einheitliche Niedrigpreismarke Europa- und Langstreckenziele abseits der Lufthansa-Drehkreuze bedienen soll.



Weitere interessante Inhalte
OAG-Report Die zehn pünktlichsten Airlines 2017

20.02.2018 - Mit welcher Fluggesellschaft kommt man pünktlich an? Der britische Luftfahrtdaten-Dienst OAG liefert in seinem Pünktlichkeitsreport Anhaltspunkte. … weiter

Lufhansa-Billigtochter Eurowings baut in Düsseldorf kräftig aus

19.02.2018 - Eurowings stationiert im Sommer rund 40 Flugzeuge in Düsseldorf. Das Flugangebot soll um 30 Prozent aufgestockt werden. … weiter

Test von Lufthansa und Flughafen München Roboter gibt Passagieren Auskunft

15.02.2018 - Ein humanoider Roboter wird von Donnerstag an für einige Wochen am Terminal 2 des Münchner Flughafens eingesetzt, um Fragen von Fluggästen zu beantworten. … weiter

Boeing 747-8I fliegt nach New York Neues Lufthansa-Design im Linieneinsatz

10.02.2018 - Nach seiner Webetour durch Deutschland am Donnerstag ist der erste in den neuen Farben lackierte Jumbe der Lufthansa zu seinem ersten Linienflug gestartet. … weiter

Ohne Gelb am Heck Lufthansa stellt neues Design offiziell vor

07.02.2018 - Bei zwei großen Events an ihren Drehkreuzen Frankfurt und München hat Lufthansa am Mittwoch offiziell ihren neuen Markenauftritt vorgestellt. … weiter


FLUG REVUE 03/2018

FLUG REVUE
03/2018
05.02.2018

Abonnements
Digitalabo
E-Paper
Heft-Archiv
Einzelheft bestellen


- A380 gerettet
- PC-24 zugelassen
- Wüstenparkplätze für alte Jets
- Navy-Teststaffel "Dust Devils"
- Hubschrauber-Triebwerke
- BER weiter verzögert