07.10.2010
FLUG REVUE

Lufthansa sucht wieder "Ready-Entry"-PilotenLufthansa sucht wieder "Ready Entry"-Piloten

Der Lufthansa-Konzern sucht als Pilotenanwärter neben geeigneten Anfängern nun auch wieder sogenannte "Ready Entry"-Piloten mit fertiger Ausbildung für Lufthansa Passage, Lufthansa Cargo, Lufthansa Italia und als Fluglehrer an der Verkehrsfliegerschule.

Auf seiner Webseite für Pilotenbewerber nennt das Unternehmen strenge Voraussetzungen für die Bewerber. Für eine Zulassung zum Bewerbungsverfahren bei Lufthansa Passage und werden unter anderem folgende Qualifikationsmerkmale gefordert:

-Europäische Lizenz nach JAR ATPL(A) oder CPL(A)-IR, ATPL Theorie, MCC, 600 Stunden Flugerfahrung (Cargo: 1000 Stunden), davon 300 Stunden mehrmotorig im Zwei-Mann-Cockpit in der kommerziellen Luftfahrt auf Jet- oder Turbopropflugzeugen.
-Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (Die Fachhochschulreife reicht nicht aus)
-Körpergröße 1,65 bis 1,98 Meter, nicht mehr als fünf Punkte beim Verkehrszentralregister in Flensburg und keine Eintragung, die auf Drogen- oder Alkoholkonsum zurückzuführen ist, Deutsch und Englisch fließend in Wort und Schrift
-Gutes Sehvermögen (Grenzwerte für Refraktionsfehler +/-3 Dioptrien, für Astigmatismus 2 Dioptrien)
-Staatsangehörigkeit eines EU-Landes oder eine Aufenthaltsberechtigung oder unbefristete Aufenthaltserlaubnis für die Bundesrepublik Deutschland, uneingeschränkter Reisepasses. (Rumänien, Bulgarien, Lettland, Litauen, Slowakei, Slowenien, Estland, Tschechien, Ungarn und Polen zählen arbeitsrechtlich hier noch als Nicht-EU-Länder)
-Deutsches Medical Klasse I

Lufthansa erklärte, der "Königsweg" ihrer Pilotenausbildung bleibe der Weg über die Bremer Verkehrsfliegerschule. Ready Entries würden nur zur kurzfristigen Deckung von Nachfragespitzen des stets schwankenden Bedarfs akzeptiert. Bei den letzten Einstellungswellen vor einigen Jahren seien jeweils Ready Entries im oberen zweistelligen Bereich eingestellt worden. Dagegen bietet die Verkehrsfliegerschule der Lufthansa alleine in diesem Jahr 240 Ausbildungsplätze für Flugschüler an. Teilweise wurden auch Flugschüler über Bedarf ausgebildet, die dann vorübergehend auf eine Anstellung als Pilot warten mussten. Dieser "Berg" sei jetzt abgebaut.

 



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