10.11.2016
FLUG REVUE

Werbekampagne mit PräsidentenfotoRyanair wirbt mit Trump

Die für ihre schlagfertig-aggressive Werbung bekannte irische Niedrigpreisfluggesellschaft Ryanair nutzt den frisch gekürten US-Präsidenten Donald Trump bereits als Werbegesicht.

Ryanair-Werbung mit US-Präsident Trump

Die irische Fluggesellschaft Ryanair wirbt als erstes Luftfahrtunternehmen mit dem neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump. Foto und Copyright: Ryanair  

 

Boeing 757 Trump

Diese Boeing 757-200 nutzt der künftige US-Präsident Donald Trump bislang als Privatjet. Foto und Copyright: Trump  

 

"No One Trumps Ryanair Fares" - "Niemand unterbietet die Ryanair-Flugpreise" - warb Ryanair am Donnerstag auf ihren englischsprachigen Webseiten. "Sie ziehen Trumpf auf alle Preise" hieß es etwas holpriger in der deutschen Sprachversion. In beiden Fällen zeigt Ryanair ein Foto des frisch gewählten US-Präsidenten Donald Trump, wobei der Politiker seinen Mund zum Kußmund formt.

Wie auch Ryanair, präferiert Trump Boeing-Produkte zum Lufttransport. Trump zieht aber schon seit seiner Zeit als Immobilienunternehmer und -Milliardär seine eigene Boeing 757 und davor eine eigene Boeing 727 dem Airline-Fliegen vor. Letztere war das einzige private Flugzeug, das auf dem New Yorker Stadtflughafen LaGuardia stationiert sein durfte.

Ryanair Werbung Hillary Clinton

Auch mit der unterlegenen Bewerberin um die US-Präsidentschaft, der früheren US-Außenministerin Hillary Clinton, erlaubte sich Ryanair einen Werbescherz. Foto und Copyright: Ryanair  

 

Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hatte im Scherz eine Reihe von navigatorischen Wegpunkten nahe der Trump-Villa in Florida am Flughafen Palm Beach nach Trump benannt, darunter TRMMP, DONLD, IVNKA, AMNDA und, nach einer berühmten Wendung aus einer Trump-Fernsehshow, UFIRD ("Du bist gefeuert"). 

2015 taufte die FAA die Wegpunkte der "IVNKA ONE DEPARTURE" nach einem Einspruch von Trump wieder um.

Auch die unterlegene Bewerberin um das US-Präsidentenamt wurde für Ryanair-Werbung benutzt: "Was liegt noch niedriger als unsere Tarife? Hillary's Chancen in Alabama", spottete die irische Fluggesellschaft.



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