26.03.2018
FLUG REVUE

Lawinenrettung bei Nebel und SchneeSchweizer EC 135 verunglückt am St. Bernhard

Ein Schweizer Bergrettungshubschrauber ist während eines Rettungseinsatzes am Großen St. Bernhard verunglückt. Die zweiköpfige Besatzung entkam dem Unglück auf fast 2500 Metern Höhe unverletzt.

Airbus Helicopters EC 135 Air Claciers

Eine EC 135 der Air Glaciers landet nach einem Rettungseinsatz. Archivbild und Copyright: Air Glaciers  

 

Laut der Betreiberin, Air Glaciers, brachte der Hubschrauber am Morgen des 24. März Lawinenretter und Suchhunde zum St. Bernhard, um eine verschüttete Person zu suchen. Dabei erschwerten Wind und Nebel die Sicht bei winterlichen Wetterbedingungen.

Der zweimotorige Hubschrauber, es soll sich um die EC 135 T1 HB-ZIR handeln, stürzte aus noch ungbekannter Ursache ab, wobei er auf die Seite kippte und der Heckausleger abriss. Beide Besatzungsmitglieder, zu diesem Zeitpunkt die einzigen an Bord, konnten entkommen. Der Hubschrauber wurde zerstört. Das Lawinenopfer konnte aufgefunden und mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus Sion geflogen werden.

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www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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