19.06.2015
aero.de

FlotteSwiss plant Euroflotte mit CS100, CS300 und A320neo

Die Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss tauscht zehn Bombardier CS100 auf die größere CS300, die bisher nicht Teil ihres 2009 vergebenen Auftrags über 30 Flugzeuge war. "Mit den beiden Flugzeugtypen können wir die Kapazität auf den Europastrecken sehr flexibel anpassen", sagte Swiss-Chef Harry Hohmeister in Zürich.

Die CS100 ersetze die ursprünglich 20 Flugzeuge starke Teilflotte Avro RJ100 damit eins gegen eins. Die Tage der fünf A319 von Swiss sind mit der Entscheidung für eine CS300-Teilflotte gezählt.

"Nach der Auslieferung der ersten zehn CS100 ab 2016 werden die folgenden zehn Lieferungen vom Typ CS300 sein", erklärte Swiss. Die erste CS300 werde Anfang 2017 zur Flotte stoßen. Für die CS300 plane Swiss 145 Sitze - 20 mehr als die 3,7 Meter kürzeren CS100 der Schweizer an Bord haben werden.

Eine vertragliche Vereinbarung mit Bombardier habe es Swiss erlaubt, bis zu 20 CS100 nachträglich auf die CS300 umzuschreiben, sagte Hohmeister. Swiss wird die erste Airline sein, die eine CS100-Flotte in Betrieb nimmt.

Zwischen 2019 und 2022 erhält Swiss zudem zehn Airbus A320neo und fünf Airbus A321neo die eins gegen eins ältere A320 und A321 ersetzen. Darüber hinaus verfügt Swiss über Optionen für zehn weitere A320neo. Für die Langstrecke werden ab 2016 neun neue Boeing 777-300ER in Zürich eintreffen.

Auf der Paris Air Show zeigte Bombardier diese Woche ihren mit Passagierkabine ausgestatteten CS100-Prototypen FTV5 in Swiss-Farben und eine CS300, die auch zu Flugvorführungen abhob. Die CS100 besuchte Swiss am Mittwochabend in Zürich-Kloten.

aero.de/Dennis Dahlenburg/flugrevue.de/as


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