08.05.2012
FLUG REVUE

US-Behörden vereiteln Anschlag auf Verkehrsflugzeug

Ein Jahr nach der amerikanischen Kommandoaktion gegen Bin Laden haben die amerikanischen Sicherheitsbehörden einen Terroranschlag auf ein Verkehrsflugzeug verhindert. Der sicher gestellte Sprengsatz wäre durch herkömmliche Metallsonden an Flughäfen nicht auffindbar gewesen.

Der Nachrichtensender CNN meldete unter Berufung auf einen Kongreßabgeordneten, der geplante Anschlag auf ein Verkehrsflugzeug mit dem Ziel USA sei noch in der Vorbereitungsphase vereitelt worden. Der Anschlag sei nach dem Muster des 2009 fest genommenen "Unterhosenbombers" mit einem nichtmetallischen Sprengsatz am Körper des Täters geplant gewesen. Diese Sprengsätze lassen sich mit herkömmlichen Metallsonden nicht aufspüren.

Nach Angaben des amerikanischen Bundeskriminalamtes FBI wurde der selbst gebaute Sprengsatz im Ausland sicher gestellt. Er werde nun untersucht. Er ähnele vorherigen Bomben von al Qaeda, die bei Attentaten und auch bei Anschlägen auf Flugzeuge verwendet worden seien. Der Sprengsatz habe noch keine Gefahr für die Öffentlichkeit dargestellt. Das US-Heimatschutzministerium werde über die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen entscheiden.

Laut CNN habe ein Drohnenangriff des amerikanischen Geheimdienstes CIA am Sonntag ein ranghohes Al Qaeda-Mitglied im Jemen getötet, das auch für einen dortigen Anschlag auf ein US-Kriegsschiff verantwortlich gemacht werde.

Mehr zum Thema:
www.flugrevue.de/Sebastian Steinke



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