21.01.2015
FLUG REVUE

Piloten-Tarifvertrag gilt fünf Jahre Vereinigung Cockpit und Eurowings schließen Tarifvertrag ab

Kurz vor dem Betriebsbeginn der "neuen" Eurowings hat sich die Lufthansa-Tochter mit der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit über die künftige Bezahlung ihrer Piloten verständigt.

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Ein Airbus A330 und ein Airbus A320 in den Farben der neuen Eurowings. Foto und Copyright: Lufthansa  

 

Für die rund 300 Piloten der Eurowings GmbH gelten mit Wirkung vom 1. Januar 2015 neue Tarifverträge, teilte Lufthansa am Mittwoch mit. Die Airline habe sich schon zu Beginn des Jahres mit der Vereinigung Cockpit auf neue Verträge geeinigt, die mit einer Laufzeit von fünf Jahren abgeschlossen worden seien. Darin würden unter anderem die Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen geregelt, sowie Bestandsschutzklauseln für die Laufzeit der Verträge festgeschrieben. So sei zwischen den Tarifpartnern eine Vergütungserhöhung von 2,5 Prozent für das Jahr 2015 und, in Abhängigkeit von der jeweiligen Inflationsrate, mindestens zwei Prozent für die Folgejahre vereinbart worden. Mit dem Abschluss der Tarifverträge werde der Wechsel der Eurowings-Flotte von 23 Bombardier CRJ zum Airbus A320 unterstützt, meldete Lufthansa. Als erstes Flugzeug erhält derzeit ein bisheriger Lufthansa-Airbus A320, die zwei Jahre alte D-AIZQ, in Bratislava neue Eurowings-Farben.

Offen sind hingegen noch die Tarifverträge der Lufthansa Passage, Lufthansa Cargo und Germanwings. Im Dezember 2014 bot Lufthansa weitere Gespräche mit einem konkreten Schlichtungsplan zu den offenen Tarifthemen an. Dieses Angebot lehnte die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit ab. Damit drohen neuerliche Pilotenstreiks. Lufthansa sei jederzeit gesprächsbereit, um gemeinsam zu einer für alle Seiten tragfähigen Lösung zu kommen, meldete das Unternehmen.



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