07.05.2013
aero.de

Vereinigung Cockpit-Petition gegen Ticketsteuer erreicht Quorum

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags wird sich mit einer Abschaffung der umstrittenen Luftverkehrssteuer befassen. Eine von der Vereinigung Cockpit angeführte Petition erreichte vor Ablauf die notwendige Zahl an Mitzeichnern.

Vereinigung Cockpit-Petition gegen Ticketsteuer Übergabe

Christoph Drescher, Klaus-Peter Siegloch, Stefanie Vogelsang und Ilja Schulz (v.l.n.r.) bei der Übergabe der letzten Unterschriften für die Petition zur Abschaffung der Luftverkehrssteuer. Foto und Copyright: Vereinigung Cockpit e.V.  

 

Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit (VC), Christoph Drescher, Geschäftsführer der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (UFO) und Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) überreichten eine Kiste mit Unterschriften an Stefanie Vogelsang (MdB, CDU/CSU) als Vertreterin des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages.  VC und UFO hatten die Petition zur Luftverkehrssteuer zusammen mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di beim Bundestag eingereicht. Die Unternehmen der Deutschen Luftfahrt haben die Petition mit eigenen Unterschriftensammlungen unterstützt.

„Die Luftverkehrssteuer vernichtet deutsche Arbeitsplätze. Die hohe Beteiligung an der Aktion zeigt, wie viele Menschen von der Schädlichkeit dieser Abgabe überzeugt sind.“, sagte VC-Präsident Ilja Schulz.  „Nun muss die Politik handeln und diese wettbewerbsverzerrende Steuer wieder abschaffen.“

„Dies ist ein ganz klares Signal an die Politik! Mit dieser Petition fordern mehr als 90.000 Bürgerinnen und Bürger die Bundesregierung zum Handeln auf: Die Luftverkehrsteuer muss abgeschafft werden!“, erklärte Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) am Montag in Berlin.

„Jetzt muss auch die Politik begreifen, was die Bürgerinnen und Bürger, die Arbeitnehmer und die Unternehmen in der Luftfahrt längst wissen: Die Luftverkehrsteuer schadet unserer Wirtschaft und unseren Jobs, weil sie die deutschen Fluggesellschaften und Flughäfen in der harten internationalen Konkurrenz massiv benachteiligt“, erklärte UFO-Geschäftsführer Christoph Drescher.

Mehr zum Thema:
aero.de / Dennis Dahlenburg / flugrevue.de / as



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