23.06.2014
aero.de

AirlinesVirgin Atlantic erhält erste 787-9 im September

Virgin Atlantic nimmt ihre erste Boeing 787-9 am 28. Oktober auf der Linie von London Heathrow nach Boston in Betrieb. Auch die nächsten 787-Ziele stehen bereits fest: die weiß-roten Dreamliner fliegen nach New York, Newark und Washington D.C., teilte Virgin Atlantic zum 30. Jahrestag ihres Erstflugs mit.

Virgin Atlantic werde ihre erste von 16 bestellten 787-9 im September erhalten und der erste europäische Betreiber des gestreckten Dreamliners sein. Die mit Triebwerken von Rolls-Royce ausgestatteten Flugzeuge lösen in der Virgin Atlantic Flotte zunächst ältere Airbus A340-300 ab.

Virgin Atlantic stattet ihre 787-9 mit 264 Sitzen aus. Die komfortabelsten Abteile an Bord werden die Business Class mit 31 Sitzen und eine für 35 Passagiere bestuhlte Premium Economy Class sein.

Die Boeing 787-9 werde das Rückgrat der Virgin-Flotte bilden, sagte Virgin Atlantic Vorstandschef Craig Kreeger laut "BusinessTraveller". "Ende 2017 werden 40 Prozent unserer Flotte 787-9 sein." Virgin Atlantic dürfte damit zumindest einige der mit Boeing vereinbarten Optionen für acht weitere Dreamliner ziehen.

Sechs Airbus A380 hat Virgin Atlantic ebenfalls bestellt, den möglichen Lieferbeginn allerdings vor einem Jahr zunächst auf 2018 verschoben. Virgin hadert seit geraumer Zeit mit den als Jumbo-Ersatz bestellten A380 und schließt auch eine Stornierung des Auftrags nicht aus.

Am 22. Juni 1984 begann Virgin Atlantic mit einer als G-VIRG angemeldeten Boeing 747-200 auf der ersten Strecke von Gatwick nach Newark ihre Firmengeschichte. Inzwischen ist der US Airlinekonzern Delta an Virgin Atlantic beteiligt.

Boeing hat seit einer Woche die behördliche Zulassung der 787-9 in der Tasche. Das erste Flugzeug ist für Air New Zealand reserviert.

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aero.de / Dennis Dahlenburg


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