05.02.2009
FLUG REVUE

NTSB Zwischenbericht NotwasserungZwischenbericht bestätigt: Vogelschlag war New Yorker Unglücksursache

NTSB-Unfallermittler der New Yorker-Notwasserung finden Federn in beiden Triebwerken. Schäden führten zu beiderseitigem Leistungsverlust der Triebwerke.

Feder vom Vogelschlag in New York

 

 

Die amerikanische Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat in einem Zwischenbericht vom 4. Februar Vogelschläge als Ursache des Triebwerksversagens bei einem Airbus A320-214 in New York festgestellt.

Das 1999 gebaute Flugzeug der amerikanischen Fluggesellschaft US Airways war am 15. Januar in New York nach dem Start vom Flughafen LaGuardia in einen Vogelschwarm geraten und musste nach beiderseitigem Triebwerksversagen im Hudson River notwassern. Alle 150 Passagiere und die fünf Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden.

Das linke Triebwerk (Nr. 1) war bei der Notwasserung abgerissen und erst nachträglich geborgen worden. Es war beim Hersteller GE in Cincinnati untersucht worden. Laut NTSB fanden sich in beiden Triebwerken organische Rückstände von Vögeln. Gefundene Federn seien zur Bestimmung an die Smithsonian Institution nach Washington D.C. gesandt worden.

Das NTSB stellte außerdem fest, dass die Triebwerke vor dem Vogelschlag störungsfrei arbeiteten und dass US Airways sämtliche Wartungsanweisungen (AD) für das CFM56-5B korrekt beachtet habe. Auch eine vorherige Störung des rechten Triebwerks am 13. Januar sei korrekt repariert worden.

Das sichergestellte Flugzeugwrack werde vom NTSB in den nächsten 12 bis 18 Monaten in Kearny, New Jersey eingehend untersucht.



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