17.05.2010
FLUG REVUE

ASMGCS HamburgA-SMGCS für Rollverkehrsmanagement bewährt sich am Hamburg Airport

Positive Zwischenbilanz für das A-SMGCS-Projekt in Hamburg: Flughafengesellschaft, DLR und DFS sind mit der Einführung des neuen Rollverkehrsmanagements (Advanced Surface Movement Guidance and Control System) extrem zufrieden.

Symbolbild Hamburg Airport

Der Flughafen Hamburg ist Ziel für Airlines aus ganz Europa, Nordamerika, Nahost und Afrika. Foto und Copyright: FLUG REVUE / Heiko Stolzke  

 

Beim A-SMGCS geht es vor allem um die bessere Lagebeurteilung durch die Vorfeldlotsen bei eingeschränkten Sichtbedingungen. Das System kombiniert die Daten eines klassischen Bodenradars sowie einer Abfrage der Flugzeugtransponder.

So entsteht für den Lotsen ein synthetisches Bild mit Zusatzinformationen wie Rufzeichen, Flugzeugtyp bis hin zur Abflugroute (SID).

Am Flughafen Hamburg wurde eine erste Stufe des A-SMGCS operationell eingeführt. Zusätzlich ist der Airport in einer Kooperation von Flughafengesellschaft, DFS und DLR aber auch künftig Versuchsfeld für die nächsten Ausbaustufen neuartiger Rollverkehrs-Verfahren.

"Das ist hier ein Schulterschluss zwischen Praxis und Forschung", sagte Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. DLR-Vorstandsmitglied Professor Joachim Szodruch lobte die Zusammenarbeit "im Technologiedreieck Hamburg, Braunschweig und Bremen". Mit dem neuen Bodenverkehrskontrollsystem und der dazugehörigen Testumgebung werde eine europaweit einzigartige Möglichkeit geschaffen, die Verkehrsbewegungen am Boden effektiver und sicherer zu gestalten. 



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