02.04.2016
FLUG REVUE

Langsamer NeustartBrüssel plant drei Flüge für Sonntag

Am Sonntag sollen erstmals seit den Bombenanschlägen auf Brussels Airport drei symbolischen Passagierflüge stattfinden. In den folgenden Tagen wird die Anzahl der Flüge nach und nach erhöht.

Brussels Airport Schild 2014

Brussels Airport öffnet zwöft Tage nach den Bombenanschlägen wieder (Foto: Brussels Airport).  

 

Die Flüge am Sonntag werden von Brussels Airlines betrieben. Sie führen nach Faro, Turin und Athen. Die maximale Kapazität der temporären Sturkturen sollen bei  800 abfliegenden Passagieren pro Stunde liegen. Andere Fluggesellschaften wollen ihre Operationen am Flughafen Brüssel in den kommenden Tagen beginnen.

Die abfliegenden Passagiere werden in temporären Bauten für den Check-in empfangen werden. Dieser Weg führt zu der Screening-Plattform im Connector-Gebäude, von wo aus es normal weitergeht. Am Eingang zum Flughafenbereich und am Eingang zum Check-in-Zone wird es zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen geben.

Ankommende Passagiere werden den üblichen Wegen folgen. Die Passagiere werden die Gepäckausgabe nutzen und den Flughafen über die Ankunftshalle verlassen. Dies wurde nur geringfügig durch die Angriffe beschädigt und inzwischen repariert.

In Anbetracht der begrenzten Kapazität werden nicht alle Fluggesellschaften den Airport nutzen können. "Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass nicht jede Fluggesellschaft zum Flughafen Brüssel zurückzukehren kann oder will. Ich persönlich verspreche, dass Brussels Airport alles in seiner Macht stehende tun wird, so schnell wie möglich die Kapazität unseres Flughafens zu erhöhen ... ", sagte Arnaud Feist, CEO der Brussels Airport Company.

Der Brussels Airport hat jetzt die Abbrucharbeiten begonnen, um alle beschädigen Elemente in der Abflughalle zu entfernen. In den kommenden Wochen wird Brussels Airport einen zweistufigen Plan für den Wiederaufbau der Abflughalle durchführen. Zunächst steht  die Wiederherstellung der Funktionalität von mehreren Check-in-Schalter in der Abflughalle im Fokus. Ziel ist es, Ende Juni eine maximale Kapazität vor Beginn der Sommerferien zu haben.



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