17.08.2018
FLUG REVUE

Flughafen FrankfurtFlugsteig G soll 2021 fertig sein

Fraport hat die Baugenehmigung für den zweiten Bauabschnitt von Terminal 3 erhalten. Flugsteig G soll vor allem auf Niedrigpreis-Airlines ausgerichtet sein.

Die Bauaufsicht der Stadt Frankfurt hat Fraport am Donnerstag die Baugenehmigung für Flugsteig G erteilt. Das neue Pier soll im Frühjahr 2021 und damit gut zwei Jahre vor den beiden anderen Flugsteigen des Terminal 3 in Betrieb gehen. Mit der vorgezogenen Eröffnung reagiere man auf das Passagierwachstum, so der Betreiber des Frankfurter Flughafens in einer Pressemitteilung.

Flugsteig G soll zunächst eine Kapazität von vier bis fünf Millionen Passagieren haben. Im Vollausbau sollen sogar sechs bis sieben Millionen Fluggäste ihre Reise von dort aus antreten. Flugsteig G sei auf schlanke Prozesse ausgerichtet und biete Passagieren direkte Wege, um ihre Flüge schnell und unkompliziert zu erreichen. Zunächst sind 13 Gates geplant, im Vollausbau 24. Fraport gibt die Grundfläche mit rund 59.000 Quadratmetern an, darauf soll ein modernes Abfertigungsgebäude mit zunächst elf Check-in-Schaltern und drei Gepäckbändern entstehen.

Obwohl die Baugenehmigung ein wichtiger Schritt im Ausbauprozess des Frankfurter Airports ist, kritisiert Fraport die lange Genehmigungsdauer von einem Jahr. Dennoch wolle man möglichst bald zusätzliche Abfertigungskapazitäten anbieten können und damit Terminal 1 und 2 entlasten. "Es ist geplant, den Auftrag bis Anfang 2019 an einen Generalunternehmer zu vergeben", so ein Sprecher der Fraport AG.

Das gesamte Terminal 3 mit den beiden weiteren Flugsteigen H und J soll zum Winterflugplan 2023 in Betrieb gehen. In der ersten Ausbaustufe soll es eine jährliche Kapazität von bis zu 14 Millionen Passagieren haben. Terminal 3 soll rund 3 Milliarden Euro kosten.



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