05.05.2015
FLUG REVUE

Erfahrener Manager kehrt aus Berlin zurückHorst Amann leitet Bau von Frankfurts Terminal 3

Die Fraport AG hat seit Mai einen neuen Verantwortlichen für den Bau ihres Terminals 3: Der frühere technische Geschäftsführer der Berliner Flughäfen kehrt an seinen früheren Wirkungsort nach Hessen zurück.

Frankfurt Airport Terminal 3 Computerbild

Das Computerbild zeigt, wie das Terminal 3 in Frankfurt aussehen soll. Foto und Copyright: Fraport AG  

 

Nachdem der Aufsichtsrat der Fraport AG Mitte April die Entscheidung für den Bau eines neuen Terminals bestätigt habe, sei nun auch der Verantwortliche für das Projekt benannt worden, teilte der Flughafenbetreiber mit: Horst Amann kehre an den Flughafen Frankfurt zurück. Künftig verantworte er als technischer Leiter die Umsetzung des Bauvorhabens und berichte an den Finanzvorstand der Fraport AG, Dr. Matthias Zieschang.

„Wir freuen uns, dass wir Horst Amann für diese Aufgabe gewinnen konnten. Mit seiner langjährigen Erfahrung im Bereich Infrastrukturausbau, gerade auch hier am Flughafen Frankfurt, ist er hervorragend qualifiziert für eines der großen Infrastrukturprojekte in Deutschland“, sagte Zieschang. Die Fraport AG wird bis zum Jahr 2022 die erste Baustufe von Terminal 3 errichten. Das Vorhaben ist mit 2,5 bis 3 Milliarden Euro budgetiert und wird dem Flughafen Frankfurt eine zusätzliche Terminalkapazität für etwa 14 Millionen Passagiere pro Jahr bringen.

Nachdem Amann den Flughafen Frankfurt für die Deutsche Bahn an deren Schnellverkehrs-Schienennetz angebunden hatte, wechselte er im Jahr 2000 zur Fraport AG und verantwortete dort die Planfeststellung und Umsetzung des Flughafenausbaus, insbesondere den Bau der Landebahn Nordwest.

Am 1. August 2012 wechselte der als durchsetzungsstark geltende Amann, auf Empfehlung des Bundesverkehrsministers, als technischer Geschäftsführer zur Flughafen Berlin Brandenburg International GmbH. Dort gab es jedoch bald Konflikte mit dem - kurz nach Amann- zum Gesamt-Chef der Berliner Flughäfen ernannten Hartmut Mehdorn. Amann hatte eine komplette Mängelliste aller Baumängel in BER erstellen wollen. Amanns Aufgabenbereich wurde, bei weiterlaufendem Vertrag, daraufhin beschnitten und hauptsächlich auf die Betreuung der Entwässerungsanlagen in BER beschränkt. Amann hat seine neue Aufgabe bei der Fraport AG ab Mai angetreten.

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www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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