02.11.2012
FLUG REVUE

Hamburger Flughafen kündigt große Notfallübung für 3. November anNotfallübung am Flughafen Hamburg

Nach halbjähriger Vorbereitungszeit will der Flughafen Hamburg am 3. November die Zusammenarbeit seiner Rettungskräfte bei einem angenommenen Absturz üben. Dabei soll auch "Pyrotechnik" eingesetzt werden. Der Flugbetrieb kann aber trotzdem ungestört weiterlaufen.

Die Sicherheitsübung am Hamburg Airport finde am Sonnabend, dem 3. November ab 10 Uhr statt, teilte der Flughafen mit. Die internationale Zivilluftfahrtoranisation ICAO (International Civil Aviation Organization) schreibe die Durchführung einer solchen Übung turnusmäßig alle zwei Jahre vor. Ziel dieser Übung sei es, die Abläufe der Alarmierung, Einsatzabwicklung und die Zusammenarbeit von Flughafen, Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen zu überprüfen. Die regelmäßige Erprobung des Ernstfalls sei die Voraussetzung für den Erhalt der Betriebsgenehmigung eines Flughafens.

Um die Sicherheitsübung möglichst realistisch zu gestalten, werde das Notfall-Szenario durch Pyrotechnik begleitet. Die inszenierte Explosion werde von der Feuerwehr Norderstedt durchgeführt. Sie werde für Besucher, Passagiere und Anwohner akustisch (lauter Knall) und visuell (Rauchwolke) wahrnehmbar sein. 

Auf den laufenden Flugbetrieb werde die Notfallübung aber keinen Einfluss haben. Besucher und Passagiere würden durch Informationsblätter und wiederkehrende Lautsprecherdurchsagen informiert.

„Es ist wichtig, solche Ausnahmesituationen immer wieder zu durchlaufen. Nur so können sich Automatismen entwickeln und Verbesserungspotenziale erkannt werden“, so Stefanie Harder Pressesprecherin am Hamburg Airport. Mehr als zehn Unternehmen, Behörden und Organisationen seien an einer Sicherheitsübung dieser Größenordnung beteiligt. Dazu gehörten neben dem Hamburg Airport und den Rettungskräften auch verschiedene Behörden der Stadt Hamburg sowie die Deutsche Flugsicherung (DFS).

Mehr zum Thema:
www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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