29.08.2017
FLUG REVUE

US-Metropole Houston schließt AirportsSturm "Harvey" stört den Luftverkehr

Auch wenn der US-Wirbelsturm "Harvey" vom Hurricane zum Tropensturm herabgestuft wurde, macht er mehreren, südlichen US-Bundesstaaten noch immer mit seinen enormen Regenmengen zu schaffen. Der internationale Flughafen von Houston bleibt weiterhin geschlossen.

Sikorsky MH-65 Dolphin US Coast Guard Sturm Harvey

Eine MH-65 Dolphin der US Coast Guard bringt gerettete Einwohner aus dem "Harvey"-Überschwemmungsgebiet nach Houston. Foto und Copyright: US Coast Guard  

 

Am Dienstag war die Wiederaufnahme der Flüge in Houston, Texas, noch nicht absehbar. Damit ist der Luftverkehr dort auch am vierten Tag unterbrochen. Seit Freitag sind wegen des Sturms Harvey rund 7000 Flüge in den USA ausgefallen. Vor allem United und Southwest sind an ihrem Drehkreuzstandort betroffen. In Houston ist auch der wichtige Regionalflughafen Hobby beeinträchtigt, den die Niedrigpreisairline nutzt. Hier sind Zufahrten und Flughafengelände überspült worden. Southwest, Spirit und United nahmen mehrere hundert, auf den Flughäfen gestrandete Reisende, bei Sonderflügen von den Airports nach Dallas, Detroit und Chicago mit.

Mit Regenmengen von bis zu 90 Litern pro Quadratmeter Fläche bleiben die Wassermassen das Hauptproblem des Sturmsystems. Das Auge des Sturms befand sich am Dienstag südlich von Houston über dem Golf von Mexiko und bewegte sich nur langsam in Richtung Nord-Nordost. Damit dürften die schweren Regenfälle noch mehrere Tage andauern. 

Mehrere große Airlines hoben ihre Umbuchungsgebühren zeitweise auf. Ohne sicher bevorstehenden Flug wird von der Fahrt zu Flughäfen im Sturmgebiet derzeit abgeraten. Vermutlich wird sich der Luftverkehr in der Region nicht vor Donnerstagnachmittag normalisieren. Nach dem Durchzug des Sturmtiefs konnte in Corpus Christi am Montag der Flugverkehr wieder aufgenommen werden. Seit Freitag hatte der Valley International Airport in Harlingen schließen müssen.

Für Dienstag hat auch US-Präsident Donald Trump einen Besuch im Katastrophengebiet angekündigt. Dabei dürfte er weitere US-Bundeshilfen für die von Überschwemmungen heimgesuchte Region freigeben.



Weitere interessante Inhalte
Bis 2050 United Airlines will Schadstoffausstoß halbieren

17.09.2018 - Als erste US-Airline verpflichtet sich United zu einem ambitionierten Kurs in Sachen Umweltschutz. … weiter

Bestseller-Twin Top 10: Die größten Kunden der Boeing 777

01.08.2018 - Boeing plante die 777 als Ergänzung zur Boeing 747. Schon bald entwickelte sich die 777 zum Verkaufsschlager. Welche Airline die meisten Exemplare der „Triple Seven“ in Empfang genommen hat, verrät … weiter

CFM56-7B-Triebwerke der Boeing 737 Southwest beendet Untersuchung der Bläserschaufeln

18.05.2018 - Die US-Niedrigpreisairline hat nach dem Flugunfall vom 17. April sämtliche CFM56-7B ihrer 737-Flotte inspiziert. Nun wurde das Ergebnis veröffentlicht. … weiter

Nach Triebwerksschaden bei Southwest Rund 500 CFM56-7B müssen zur Inspektion

23.04.2018 - Die US-Luftfahrtbehörde FAA und die europäische Agentur für Flugsicherheit EASA haben nach dem tödlichen Flugunfall bei Southwest dringliche Lufttüchtigkeitsanweisungen herausgegeben. … weiter

Passagierin stirbt durch Trümmerwirkung Southwest-Notlandung nach CFM56-Versagen

18.04.2018 - Eine Boeing 737-700 von Southwest Airlines musste am Montag in Philadelphia notlanden, nachdem eines ihrer Triebwerke nach dem Verlust einer Fanschaufel schwer beschädigt worden war. … weiter


FLUG REVUE 10/2018

FLUG REVUE
10/2018
10.09.2018

Abonnements
Digitalabo
E-Paper
Heft-Archiv
Einzelheft bestellen


- Extra: Top-Antriebe aus Deutschland
- Finnair: Boom auf Asien-Routen
- Hayabusa2-Mission: DLR hofft auf Erfolg des Asteroiden-Hüpfers
- Gulfstream G500: Hightech-Business-Jet erhält Zulassung
- Atombomber: Rafale ersetzt Mirage 2000N