06.05.2011
FLUG REVUE

Eurocopter: Erster Spatenstich für sein neues Entwicklungszentrum in Donauwörth Eurocopter: Erster Spatenstich für neues Entwicklungszentrum in Donauwörth

Bis 2012 will Eurocopter am deutschen Standort Donauwörth ein neues Entwicklungszentrum errichten.

In dem neuen Gebäudekomplex mit 30.000 qm Grundfläche, der in direkter Nachbarschaft zu den Montagehallen entsteht, werden dazu die Entwicklungskapazitäten integriert, die sich zurzeit noch am Eurocopter-Standort Ottobrunn befinden. Ziel des Systemhaus-Projektes ist es, alle Ressourcen, Kompetenzen und Vorrichtungen räumlich zu bündeln, um einen Hubschrauber zu entwickeln, zu produzieren, zu zulassen und zu warten.

Es bietet ferner die Möglichkeit, die einzelnen Aktivitäten, die bisher räumlich sowohl in Donauwörth wie Ottobrunn getrennten waren, zusammen zu ziehen. Im zukünftigen Entwicklungszentrum sollen etwa 900 Eurocopter-Mitarbeiter ihr neues Arbeitsumfeld finden.

„Als integraler Bestandteil von Eurocopters Vision 2020 wird mit dem Projekt Systemhaus die Basis für einen zukunftsträchtigen Hubschraubertechnologiestandort in Deutschland geschaffen,“ sagte Lutz Bertling, Präsident und CEO der Eurocopter-Gruppe.

Im zukünftig integrierten Entwicklungszentrum werden die Entwicklungsfachbereiche und das in Kooperation mit der Bundeswehr betriebene Systemunterstützungszentrum (SUZ) untergebracht sein. Im Erdgeschoss finden die Forschungseinrichtungen, Simulatoren, Test- und Prüfstände parallel Platz.

Die Bauarbeiten sollen zum Jahresende 2012 abgeschlossen sein, danach werden die Mitarbeiter vom Standort Ottobrunn nach Donauwörth umziehen. „Unser Ziel ist es, dass alle Kompetenzen und Mitarbeiter aus Ottobrunn in Donauwörth ankommen“ erklärt Friedrich Hormel, Arbeitsdirektor und Mitglied der Geschäftsführung, Eurocopter Deutschland GmbH. Betroffen sind rund 780 Beschäftigte.



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