09.12.2016
FLUG REVUE

Sektionsmontage aus A330-TeilenAirbus beginnt Endmontage der Beluga XL

In Toulouse hat am Freitag die Endmontage der ersten Beluga XL begonnen. Der interne Spezialtransporter für Airbus soll in nur fünf Exemplaren gebaut werden.

Die erste Sektionsmontage einer Beluga XL

Bei der Sektionsmontage der Beluga XL werden zunächst ihre herkömmlichen A330-Sektionen miteinander verbunden. Der voluminöse Rumpfaufbau des Spezialtransporters wird erst anschließend angebaut. Foto und Copyright: Airbus  

 

Airbus gab den Endmontagebeginn in Toulouse am Freitagmittag bekannt. Die erste Beluga XL entsteht zunächst aus A330-Teilen, die nachträglich um einen speziell für die Beluga XL entworfenen Rumpfaufbau nach dem Vorbild der Beluga ergänzt werden. Die erste Beluga XL trägt die A330-Werknummer MSN1824. Auch die Flügel wurden bereits in Broughton hergestellt und in Bremen ausgerüstet und dann nach Toulouse geliefert.

Die Beluga XL erhält, so zeigt es ein neuer Computerfilm von Airbus, ein neues Höhenleitwerk mit Endscheiben, eine kielartige Verdickung am Sockel des Seitenleitwerks und zwei Strakes unter dem Rumpfheck.

Beluga XL erste Rumpfsektion

Oberhalb des Fußbodens werden die Rumpfwände später abgesägt, um dort den neuen Spezialaufbau zu montieren. Foto und Copyright: Airbus  

 

Airbus benötigt die fünf geplanten Beluga XL als Ersatz der fünf veralteten Beluga-Spezialtransporter auf Basis der A300. Die neue Beluga XL basiert auf der größeren A330 und kann künftig ein Paar A350-Flügel zugleich an Bord nehmen. Dadurch will Airbus den Produktionshochlauf der neuen Zweistrahlerfamilie besser bewältigen. Die Beluga und Beluga XL transportieren Rumpfsektionen und Flügel zwischen den spezialisierten Airbus-Werken zu den Endmontagestandorten.

Beluga XL erster Flügel ausgerüstet aus Bremen

Der in Bremen bereits ausgerüstete erste Flügel einer Beluga XL ist ebenfalls in Toulouse eingetroffen. Foto und Copyright: Airbus  

 

Die Spezialtransporter werden nur für interne Zwecke gebaut. Wegen der Kleinserie von nur fünf Flugzeugen verwendet Airbus soviele Serienteile anderer Programme, wie möglich.



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