23.02.2015
aero.de

JetBlue-A321 erstes US-FlugzeugAirbus-Endmontage in USA

Die Errichtungsarbeiten für die erste Airbus-Endmontagelinie in Nordamerika sind fast abgeschlossen. Airbus schaffe mit dem A320-Standort Mobile "eigene industrielle Präsenz" in den USA, sagte der Projektverantwortliche Dr. Ulrich Weber am Donnerstag vor Mitgliedern des Luftfahrt-Presse-Club in Hamburg.

Airbus Endmontage Werk Mobile Alabama Grafik

Airbus-Standort Mobile. Grafik und Copyright: Airbus  

 

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Weltweit ziele Airbus auf einen Marktanteil von 40 bis 60 Prozent, liege in den USA mit knapp 20 Prozent aber "deutlich darunter", erklärte Dr. Weber. "Das war der Grund, hier aktiv zu werden - wir wollen auch als Amerikaner wahrgenommen werden."

Airbus betreibt das Vorhaben seit Juli 2012 und begann vor knapp zwei Jahren mit den Bauarbeiten in Mobile. Die Stadt an der Golfküste Alabamas ist ein traditionsreicher Aerospace-Standort mit französischen Wurzeln - ihr Name wird auch heute noch französisch und nicht englisch ausgesprochen.

Mobile biete mit dem Brookley Airport für Auslieferungsflüge und einem Seehafen für die Komponentenlogistik "ideale Voraussetzungen", sagte Dr. Weber, der für Airbus bereits die chinesische A320-Linie Tianjin aufbaute und zuvor als Standortleiter die Hamburger A380-Produktion auf Kurs brachte.


WEITER ZU SEITE 2: Produktionsbeginn im dritten Quartal unter EASA-Siegel

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aero.de/Dennis Dahlenburg/flugrevue.de/as


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