02.09.2014
FLUG REVUE

Europas CFK-Zweistrahler-FlaggschiffAirbus veröffentlicht Daten der A350-1000

Der Flugzeughersteller Airbus hat in einem Planungsdokument für Flughäfen Rahmendaten seiner künftigen A350-Topversion A350-1000 bekannt gegeben. Der längste Airbus-Zweistrahler soll 2017 in Dienst gestellt werden. Im Detail können sich die Konstruktionsdaten bis dahin deshalb noch verändern.

Airbus_A350-1000

Die A350-1000 ist die längste Version der A350-Familie. Sie kann bis zu 400 Fluggäste befördern. Foto und Copyright: Airbus  

 

Die A350-1000 werde eine maximale Startmasse von 308 Tonnen aufweisen, teilte Airbus in einem jetzt veröffentlichten A350-1000-Planungsdokument für die Abfertigung auf Flughäfen mit. Die maximale Rollmasse liege bei 308,9 Tonnen und die maximale Landemasse bei 233 Tonnen. Die maximale Leermasse des Flugzeugs betrage 220 Tonnen. Die A350-1000 kann 156.000 Liter Kerosin tanken. Mit symmetrischem Schub und ohne Einsatz der Bremsen kann die A350-1000 auf mindestens 56 Meter breiten Rollwegen wenden. Der kürzeren A350-900 reichen hierfür 51 Meter.

Das für Planungsarbeiten von Flughäfen erstellte Dokument verrät auch die aktuellen Maße der größten A350-Version: Die reine Länge des Rumpfes der A350-1000 liegt bei 72,25 Metern, die Gesamtlänge bei 73,59 Metern, die Spannweite bei 64,75 Metern und die Höhe bei 17,08 Metern. Das Planungsdokument verrät auch, dass Airbus von einer Turnaround-Zeit zwischen zwei Langstreckenflügen von 70 Minuten für den Riesen ausgeht. Dabei werden planerisch volle Auslastung, volle Frachtbeladung und volles Catering angenommen.

Bei typischer Zweiklassen-Langstreckenbestuhlung werden 369 Passagiere befördert. In der Business Class sitzen die Passagiere dabei in der Anordnung 2+2+2, in der Economy Class in der Anordnung 3+3+3. Auf Wunsch kann die A350-1000 aber auch mit Zehnerreihen in der Economy Class bestuhlt werden, dann fasst sie bis zu 400 Passagiere. Bisher hat Airbus 169 Bestellungen für die größte A350-Version A350-1000 erhalten. Alle genannten Daten sind vorläufig und können sich im Lauf der Entwicklungsarbeit noch verändern.

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www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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