20.04.2015
FLUG REVUE

Boeing 787-8-Prototyp ZA002 bleibt erhaltenBoeing stiftet Dreamliner dem Pima Air Museum

Nachdem der erste Dreamliner-Prototyp ein dauerhaftes Zuhause im Museum of Flight in Seattle erhielt, hat Boeing auch den zweiten Dreamliner einem Museum vermacht, dem Pima Air Museum in Arizona.

Boeing 787 Dreamliner 2

Der zweite Dreamliner-Prototyp ZA002 (Archivbild) hat im Pima Air Museum eine neue Heimat gefunden. Foto und Copyright: Boeing  

 

Die zweite Boeing 787-8 mit dem Produktionskürzel ZA002 sei am 17. April mit einer Feierstunde im Pima Air & Space Museum in Tucson, Arizona übergeben worden, teilte Boeing mit. Das Flugzeug sei künftig Teil der Daueraustellung. Das Pima Air & Space Museum verfügt über mehr als 300 Flugzeuge und Raumfahrzeuge und eine Sammlung von über 125000 Ausstellungsstücken.

"Boeing hat eine starke Präsenz in Arizona und ist stolz, dieses Stück Luftfahrtgeschichte mit der hiesigen Gemeinde, unseren Mitarbeitern und den Besuchern zu teilen", sagte Boeing Commercial Airplanes Präsident und Vorstandschef Ray Conner. "Das Pima Air & Space Museum ist ein Weltklassemuseum und seit vielen Jahren unser Partner. Es ist der perfekte Ort, um dieses wegweisende Flugzeug auszustellen."

ZA002 wurde als zweite Boeing 787 gebaut und startete am 22. Dezember 2009 zum ersten Mal. Schwerpunktmäßig diente diese Boeing 787-8 Systemtests. Am 9. November 2010 musste sie bei einem Testflug mit einem Feuer in der elektrischen Anlage und einem daraus resultierenden Elektrikausfall in Laredo, Texas notlanden. Boeing modifizierte daraufhin die Software der 787 und nutzte ZA002, als einen von sechs Dreamlinern im Zulassungsprogramm, weiterhin für Testflüge.

Insgesamt sollen drei Dreamliner-Prototypen in Museen kommen: Ein Flugzeug (ZA003) steht bereits im Museum of Flight in Seattle, das zweite (ZA002) nun in Tucson und eine dritte 787, die derzeit in Palmdale eingelagerte ZA001, die einst den Jungfernflug der neuen Flugzeugfamilie durchführte, dürfte eines Tages ins National Air and Space Museum in Washington D.C. kommen.

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www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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