08.08.2016
FLUG REVUE

Antikorruptionsbehörde untersucht BeraterBriten ermitteln gegen Airbus

Die britische Antikorruptionsbehörde "Serious Fraud Office" ermittelt bei Airbus, ob sich Berater des Unternehmens bei Exportaufträgen regelwidrig verhalten haben.

A320 Fertigung Finkenwerder

Bei Airbus wird derzeit von der britischen Antikorruptionsbehörde "Anti Fraud Office" ermittelt. Foto und Copyright: Airbus  

 

Die BBC meldete am Sonntag, der britische "Serious Fraud Office" (SFO) ermittle wegen der Vorwürfe des Betrugs, der Bestechung und Korruption seit Juli bei der Verkehrsflugzeugsparte von Airbus. Es gehe um mögliche Unregelmäßigkeiten bei unternehmensfremden Beratern "in Übersee". Dazu würden Dokumente geprüft, die den Einsatz externer Berater durch Airbus beträfen.

Der Hersteller arbeite mit den Ermittlern zusammen. Seit April hatten die britischen Behörden Exportkreditanträge für Airbus gestoppt, die im Vorjahr bei der Finanzierung von rund sechs Prozent der Airbus-Auslieferungen geholfen hatten. Auch Frankreich und Deutschland hätten danach ihre Exportkredite gestoppt, so die BBC. Airbus bestätigte die Ermittlungen und gab an, den zugrunde liegenden Sachverhalt selbst gemeldet zu haben.

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www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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