01.12.2017
FLUG REVUE

Fliegende TestlaboreDie Forschungsflugzeuge des DLR

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betreibt die größte zivile Flotte von Forschungsflugzeugen und -hubschraubern in Europa. Wir stellen die ungewöhnlichen Fluggeräte vor.

Airbus A320 DLR ATRA

Der Forschungsairbus A320 ATRA des DLR soll in Frankfurt lärmarme Anflüge erproben. Am Steuer werden dabei auch reguläre Linienpiloten sitzen, um eine neue Assistenzsoftware zu bewerten. Foto und Copyright: DLR  

 

Vertreten sind in der DLR-Flotte neben Helikoptern sowohl Segel- als auch Motorflugzeuge. Die Flugzeuge sind teilweise selbst Gegenstand der Luftfahrtforschung oder werden als Plattform für die Installation und den Betrieb von wissenschaftlichen Geräten verwendet. Dabei werden sie ständig an neue Experimente angepasst. 

Die DLR-Flugbetriebe in Braunschweig und Oberpfaffenhofen sind verantwortlich für die Bereitstellung und den Einsatz der Flotte und beschäftigen dafür nach Angaben des DLR rund 75 Techniker, Ingenieure und Piloten. Die Flugzeuge werden über Land, Wasser oder Eis eingesetzt und sammeln pro Jahr bis zu 250 Flugstunden auf bis zu 30 wissenschaftlichen Missionen. Diese Missionen führen, je nach Forschungsgegenstand, über die unterschiedlichsten Gebiete: Grönland, Spitzbergen, die Antarktis, die USA, Europa sowie Russland und Japan.

Aufgabe der Flotte von Forschungsflugzeugen ist das Erbringen von wissenschaftlichen Dienstleistungen für Forschungsprogramme des DLR, für nationale und internationale Institutionen, Behörden und industrielle Kunden. Die Systeme und Forschungsplattformen werden dabei ständig erweitert und an neue Experimente angepasst. Das DLR besitzt die Anerkennung als luftfahrttechnischer Betrieb  durch das Luftfahrtbundesamt. Das ermöglicht die selbstständige Durchführung von Wartungsarbeiten an den eigenen Flugzeugen sowie die Zulassung von Modifikationen für wissenschaftliche Ein- und Umbauten.


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