26.09.2013
FLUG REVUE

Zweiter Betreiber aus KoreaEndmontage des ersten Airbus A380 für Asiana

Im Toulouser A380-Werk hat am Donnerstag die Endmontage der ersten A380 für Asiana Airlines aus Korea begonnen. Der zwölfte A380-Betreiber hat sechs Flugzeuge fest bestellt.

Erste Airbus A380-Endmontage für Asiana Airlines

Auf Station 40 in Toulouse hat die Endmontage der ersten A380 für Asiana begonnen. Foto und Copyright: Airbus  

 

Die Endmontage der ersten A380 für Asiana, Werknummer MSN152, habe auf sogenannten "Station 40" begonnen, teilte Airbus am Donnerstag mit. Hier werden die vorbereiteten Rumpfsektionen mit den Flügeln und dem Leitwerk verbunden. Asiana wird ihre erste A380 im zweiten Quartal 2014 übernehmen, um ihr größtes Muster künftig ab Seoul-Incheon vor allem auf transpazifischen Routen in die USA einzusetzen.

Für Airbus ist das erste Kundenflugzeug, auch als "Head of Version" bezeichnet, stets ein besonderer Meilenstein in der Fertigung, denn hier wird die individuelle Kundenkonfiguration zum ersten Mal praktisch eingebaut. Dies bedeutet jeweils einen einmaligen erhöhten Planungs- und Bauaufwand. Die dann folgenden Flugzeuge der gleichen Kundenausführung brauchen nur noch kürzere Fertigungszeiten.

Der Airbus-Geschäftsführer für den Bereich Kundenbeziehungen, John Leahy, hatte kürzlich erklärt, er verfüge für das Jahr 2015 noch über einzelne, offene A380-Produktionstermine. Diese könne er aber nur nachbestellenden Airlines anbieten, wenn deren "Head-of-Version"-Flugzeuge schon gebaut worden seien.

In der jüngsten Marktanalyse für die Jahre 2013 bis 2032 sagt Airbus einen weltweiten Bedarf für 1334 neue Flugzeuge in der A380-Größe voraus. Die Hälfte dieser Bestellungen werden, vor allem wegen dort stark wachsender Großstädte, aus Asien erwartet, ein Viertel aus dem Nahen Osten. 

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www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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