19.04.2011
FLUG REVUE

Eurocopter liefert 1000. Dauphin aus

Eurocopters tausendster Helikopter der Dauphin-Familie wurde heute an den indischen Betreiber Pawan Hans Helicopters, den weltweit größten zivilen Betreiber dieses Musters, ausgeliefert.

AS365 Nummer 1000 Dauphin

Der 1000. Dauphin-Hubschrauber ging an Eurocopters wichtigsten Kunden in Indien, Pavan Hans Helicopters (Foto: Eurocopter).  

 

Mit der Auslieferung dieses Hubschraubers der Version AS365 N3, die zur Unterstützung der Offshore-Öl- und Gasindustrie konzipiert wurde, verfügt das indische Unternehmen nun über eine Flotte von insgesamt 35 Dauphin-Helikoptern.
 
Pawan Hans ist Eurocopters größter Kunde in Indien und betreibt dort die größte Flotte von Eurocopter-Hubschraubern. Diese Helikopter werden für die Beförderung von Mitarbeitern zu Offshore-Plattformen, für Shuttle-Flüge zwischen Bohrinseln, die Beförderung von Staatsbeamten und VIPs sowie für Touristen-Charterflüge eingesetzt.

Pawan Hans hat mit seiner Dauphin-Flotte bei einer Verfügbarkeit von über 80 Prozent bereits über 375.000 Flugstunden zurückgelegt. Zusätzlich zu seinen eigenen Einrichtungen hat das Unternehmen mit Eurocopter den Aufbau eines MRO-Standorts für die Wartung, Reparatur und Überholung von Dauphin-Helikoptern in Indien vereinbart.

Die Dauphin-Familie wurde über die Jahre kontinuierlich an die sich verändernden Marktbedürfnisse angepasst. Die neueste Version, die AS365 N3e / AS565 MBe, wird eine verbesserte Leistung bei hohen Temperaturen und Flughöhen sowie neue Technologien und Systeme bieten. Die ersten Lieferungen dieser Versionen sind für Ende 2013 geplant.

Die wichtigsten Verbesserungen sind dabei die Einführung der Arriel-2N-Triebwerke mit Zweikanal-FADEC (Full Authority Digital Engine Controls), die Nutzung des Hauptgetriebes der Eurocopter EC155, der Einbau eines neuen Starflex-Rotorkopfes sowie ein verstärkter Hauptrotormast. Mit diesen Verbesserungen soll eine um 15 Prozent höhere Leistung, eine deutlich höhere Nutzlastkapazität mit einem höheren Startgewicht von 4,5 Tonnen und eine Reduzierung der Wartungs- und Betriebskosten erreicht werden.



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