15.01.2013
FLUG REVUE

Japan ordnet eigene Dreamliner-Untersuchung an

Nach dem zweiten Kraftstoffleck an einer Boeing 787 von Japan Airlines, haben die japanischen Behörden eine eigene Untersuchung der Ursachen angeordnet. In der vergangenen Woche hatte bereits die amerikanische FAA eine Sonderprüfung des Programms angekündigt.

Boeing 787 Japan Airlines

Die Boeing 787 im Design von Japan Airlines. Foto und Copyright: Boeing  

 

Nachdem am 13. Januar bei Wartungsarbeiten in Tokio-Narita erneut ein Kraftstoffleck an einem Dreamliner von Japan Airlines aufgetreten sei, ordne man eine Untersuchung der Kraftstoffanlage an, teilte das japanische Verkehrsministerium am Montag mit. Das betroffene Flugzeug habe bereits am 9. Januar vor dem Start in Boston ein Treibstoffleck erlitten. Dabei war jeweils Kerosin durch den Schnellablass am linken Flügel ausgetreten.

 

Man wolle die Ursache der Störung schnellstmöglich finden und die Zuverlässigkeit und Sicherheit des Flugzeugmusters mit den geeigneten Maßnahmen sicherstellen. Das Transportation Safety Board Japan habe eine Untersuchung eingeleitet. Man werde mit Ermittlern und anderen Luftfahrtfachleuten die Konstruktion, Wartung und den Betrieb der 787 untersuchen. Dabei werde auch mit der amerikanischen FAA zusammengearbeitet. Diese hatte erst am Freitag eine eigene Untersuchung der jüngsten Pannenserie angekündigt.

Japan ist nicht nur wichtiger Zulieferer der Boeing 787, sondern auch Betreiber von etwa der Hälfte der bisher 50 ausgelieferten Kundenflugzeuge.

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www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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