28.06.2016
FLUG REVUE

Vereinbarung über Joint VentureRussland und China planen Großraumjet

Ein russisch-chinesisches Gemeinschaftsunternehmen soll ein Programm für eine neue Widebody-Familie auflegen. Darauf einigten sich die beiden Länder beim Besuch des russischen Präsidenten Putin in China.

MS-21 Rollout 2016 Bilderstrecke

Am 8. Juni stellte Irkut in Sibirien die erste MS-21-300 vor, die der A320 und der Boeing 737 Konkurrenz machen soll. Nun planen Russland und China gemeinsam einen Großraumjet. (Foto: OAK)  

 

Während Wladimir Putins China-Besuch unterzeichneten Russland und China eine Vereinbarung über ein Programm für ein neues Großraumflugzeug. Die Vereinbarung umfasst die gemeinsame Entwicklung, Herstellung, Vermarktung und den After-Sales-Support. Das teilte die russische United Aircraft Corporation am Samstag mit.

Zudem haben die russische United Aircraft Corporation (UAC) und die Commercial Aircraft Corporation of China (COMAC) einen Vertrag über die Gründung eines Joint Ventures unterschrieben. Dieses Gemeinschaftsunternehmen soll das Widebody-Programm umsetzen und wird in China beheimatet sein.

Bereits im Juni 2014 haben sich UAC und COMAC für eine Machbarkeitsstudie für ein Großraum-Flugzeug zusammengeschlossen. Damals hieß es, das neue Flugzeug solle eine Kapazität von 250 bis 300 Sitzen haben.

Am 8. Juni feierte die UAC-Tochter Irkut das Roll-out der MS-21-300, die dem Airbus A320 und der Boeing 737 Konkurrenz machen soll. COMAC präsentierte bereits Anfang November 2015 seine erste C919 als Antwort auf die westlichen Standardrumpfflugzeug-Familie.

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www.flugrevue.de/Ulrike Ebner


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