04.02.2014
FLUG REVUE

Kunden-Sonderlackierung für MSN4Vierter A350-Prototyp trägt Qatar-Farben

Am Montag hat Airbus in Toulouse den vierten A350-Prototypen MSN4 vorgestellt. Die vordere Hälfte des Testflugzeugs ist in den Farben des künftigen A350-Erstbetreibers Qatar Airways lackiert.

Airbus_A350_MSN4_Qatar_Sonderlackierung

Der vierte A350-Prototyp MSN4 trägt eine Sonderlackierung in den Farben des künftigen Erstbetreibers Qatar Airways. Foto und Copyright: Airbus  

 

Der Vorstandsvorsitzende von Qatar Airways, Akbar Al Baker, habe MSN4 in Toulouse besichtigt, teilte Airbus am Dienstag mit. Airbus-Chef Fabrice Brégier und A350-Programmvorstand Didier Evrard hätten Al Baker durch die Endmontagelinien geführt. Qatar Airways ist mit Bestellungen für 80 Flugzeuge der größte A350-Kunde. Außerdem wird die Fluggesellschaft noch vor Jahresende das erste Kundenflugzeug erhalten. Das erste Qatar-Kundenflugzeug MSN6 befindet sich bereits in der Endmontage, Teile des zweiten Kundenflugzeugs MSN7 treffen derzeit in Toulouse zur Endmontage ein.

"Ich bin zufrieden mit dem, was ich heute gesehen habe. Es gibt mir die Gewissheit, dass das Programm im Zeitplan liegt für unsere erste Auslieferung 2014", sagte Al Baker. "Die A350 wird uns einen Extravorsprung bei Wirtschaftlichkeit und Komfort geben, mit dem wir unser Wachstum voranbringen können."

Die jetzt vorgestellte MSN4 ist dagegen ein Testflugzeug, dass in Kürze an die Flugtestabteilung übergeben wird, und am Erprobungs- und Zulassungsprogramm teilnimmt. Airbus nutzt es vorrangig für Lärmtests, Blitzschlagtests, die Avionikentwicklung und -zulassung sowie für erste Einsätze mit Kundenpiloten und Kundentechnikern des Erstbetreibers Qatar. Der Bug des Flugzeugs trägt Qatar-Airways-Farben, die hintere Rumpfseite die Aufschrift "Launch Customer" und Airbus-Farben auf der Heckflosse.

Airbus will mit dem A350-Prototyp MSN3 nach Singapur reisen und dort erstmals mit einer A350 an den Flugvorführungen einer Airshow teilnehmen. Die Flugvorführungen am 11. und 12. Februar sollen auch live im Internet übertragen werden.

www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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