Das letzte Militärtransportflugzeug vom Typ Antonow An-26 der kasachischen Nationalgarde hat seinen letzten Flug absolviert und ist außer Dienst gestellt worden. Die Maschine wurde 1981 gebaut und flog seit 1992 für die Luftfahrt der Nationalgarde, wo sie Soldaten und Fracht beförderte.
In 44 Jahren kam die An-26 auf 8400 Flugstunden. Nach einer Modernisierung flog sie nicht nur innerhalb Kasachstans, sondern auch in Nachbarländer. Letzter Fluglehrer auf dem Muster war Oberstleutnant Medet Seitow, der die Maschine 15 Jahre lang flog.
Weiterer Airbus-Transporter auf dem Weg
Mit der Ausmusterung endet der Einsatz der An-26 in der kasachischen Militärluftfahrt. Stattdessen gibt es in Kasachstan inzwischen zwei modernere Muster, die den Großteil der militärischen Transportkapazitäten stellen. Die A400M und die C295, beide von Airbus.
Die C295 fliegt schon seit über zehn Jahren, seit 2013, in Kasachstan. Inzwischen umfasst die Flotte elf Maschinen bei der Luftwaffe und beim Komitee für Nationale Sicherheit. Die beiden A400M hatte das Land 2021 bestellt, die erste Maschine kam 2024 an. Kasachstan war damals der erste ehemals sowjetische Betreiber des Typs.
Ein zweites Flugzeug steht derzeit kurz vor der Übergabe. Die Maschine mit der Seriennummer MSN 153 ist gebaut, lackiert und durchläuft in Sevilla die technische Abnahme.

Der neue Transporter hat Hochglanz-Optik.
Ihren Erstflug absolvierte die MSN 153 am 12. August noch unlackiert, nach knapp vier Stunden in der Luft. Anders als alle anderen A400M-Betreiber, die matt lackieren, hat Kasachstan ein hochglänzendes Finish gewählt.
Zudem fehlt dem Flugzeug die Luftbetankungssonde. Ob Exportbeschränkungen der Grund sind, weil Kasachstan als OVKS-Mitglied formell mit Russland verbündet ist, bleibt unklar.





