Beide Besatzungsmitglieder sollen sich mit dem Schleudersitz gerettet haben, dabei aber Verletzungen erlitten haben. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht.
Russische Nachrichtenportale meldeten den Vorfall heute gegen 14 Uhr und beriefen sich dabei auf das Medium "Mash". Demnach stürzte die Maschine im Rajon Tschernjachowsk ab, zwischen den Ortschaften Timofejewka und Selenyj Bor.
Beide Piloten konnten sich laut dem Bericht noch rechtzeitig retten. Sie seien verletzt und in ein Militärkrankenhaus gebracht worden. Zu ihrem Gesundheitszustand und zur Absturzursache lägen bislang keine gesicherten Informationen vor.
Keine offizielle Stellungnahme
Eine Stellungnahme des russischen Verteidigungsministeriums lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Life.ru-Berichts nicht vor. Die Angaben zu Ort, Hergang und Zustand der Piloten stammen somit allein aus russischen Medienberichten und konnten nicht unabhängig überprüft werden.
Die Su-30SM ist ein zweisitziger Mehrzweckkampfjet russischer Bauart, der auch im Krieg mit der Ukraine eingesetzt wird. Dass die Maschine von Oblast Kaliningrad an den Kampfhandlungen beteiligt war, ist allerdings unwahrscheinlich. Primär sind in der Oblast Maschinen der Russischen Marineflieger stationiert.





