Boeing stellte den neuen Dienst Dataliner am Dienstag vor. Dataliner verknüpfe Luftfahrtdaten mit Hilfe künstlicher Intelligenz mit Boeings tiefgehender Wartungs- und Konstruktionserfahrung. Künftig müsse eine Airline nicht mehr für jedes einzelne Flugzeug isolierte Daten zusammensuchen, sondern könne flottenweit ihren eigenen Bestand begutachten und auswerten. Dabei blieben die Daten unter Kontrolle und Verschluss der jeweiligen Fluggesellschaft. Die Airline könne aber dennoch auf Software, KI und weitere Programmschnittstellen zugreifen. Dataliner sei in Zusammenarbeit mit Microsoft entwickelt worden, womit unter anderem die dortigen Dienste Azure AI Foundry und Microsoft Data Solutions genutzt werden könnten.
Risiken früher erkennen und Wartung besser planen
"Heute stehen den Airlines mehr Daten als je zuvor zur Verfügung, aber wie man daraus Erkenntnisse gewinnt, bleibt eine Herausforderung", sagte Lindsey Douglas, Vice President, Cabin, Modifications, Maintenance and Digital Services bei Boeing Global Services. "Dataliner bindet Boeings Flugzeugerfahrung und digitalen Fähigkeiten ein, damit die Betreiber Wartungsbedarf vorab erkennen können, entstehende Risiken früh wahrnehmen und darauf rechtzeitig reagieren können." Chris Barry, President, U.S. Public Sector Industries bei Microsoft sagte, die Airlines erhielten eine sichere und skalierbare Technologie, die fragmentierte Daten in flottenweit nutzbare Informationen verwandele. Dataliner ist ein neuer Service in Boeings Dienstleistungspaket Boeing Digital Services.





