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Airbus Helicopters

Bundeswehr bestellt H145 für SAR-Dienst

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Nach der Genehmigung durch den Haushaltsausschuss hat die Bundeswehr jetzt sieben H145 bei Airbus Helicopters bestellt, um die veralteten Such- und Rettungshubschrauber Bell UH-1D zu ersetzen.

Die Maschinen werden 2020 ausgeliefert und sollen an den Standorten Niederstetten, Holzdorf und Nörvenich stationiert werden. Airbus Helicopters ist auch für die Wartung, Instandsetzung und logistische Betreuung zuständig.

Die Beschaffungskosten liegen inklusive der Ausbildung der Besatzungen bei 72,4 Millionen Euro. Für das umfassendes logistische Servicepaket über neun Jahre werden weitere 66,1 Millionen Euro fällig.

Die H145 LUH SAR (Light Utility Helicopter Search and Rescue) verfügen unter anderem über Hochleistungskameras, Suchscheinwerfer, Ortungssysteme für Notsender, eine vollwertige medizinische Ausrüstung, Rettungswinden sowie Lasthaken, die beispielweise für den Einsatz von Feuerlöschbehältern genutzt werden können.

Von der militärischen Variante der H145, der H145M betreibt die Luftwaffe am Standort Laupheim 15 Maschinen als leichte Unterstützungshubschrauber für die Spezialkräfte. Die Hubschrauberpiloten aller Teilstreitkräfte lernen auf der H135, der kleinen Schwester der H145.

Mit dem Kauf der H145M „wird die Flotte der leichten Hubschrauber in der Bundeswehr weiter vereinheitlicht“ sagte Wolfgang Schoder, Airbus Helicopters’ Executive Vice President Light Helicopters and Governmental Programmes. „Die bereits bei der Bundeswehr im Einsatz befindlichen Maschinen haben sich gerade auch durch die sehr hohe Einsatzverfügbarkeit bewährt …“

Nach einer Vereinbarung mit dem Bundesverkehrsministerium ist die Bundeswehr auch für Such- und Rettungseinsätze bei Flugunfällen auf deutschem Staatsgebiet zuständig. Sie hält daher eine Flotte von Such- und Rettungshubschraubern (Search and Rescue, SAR) in permanenter Einsatzbereitschaft. Zusätzlich stehen diese Hubschrauber für den nationalen Katastrophenschutz zur Verfügung. Das dafür genutzte Modell Bell UH-1D wurde Anfang der 1970er Jahre in die Bundeswehr eingeführt.

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