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Waldbrandbekämpfung

Bundeswehr hilft mit Löschhubschraubern

Foto: Bundeswehr

Die Bundeswehr hat zwei Löschubschrauber zur Waldbrandbekämpfung nach Thüringen und Niedersachsen entsandt. Dort waren bei trockener Witterung am Ostermontag zwei Flächenbrände in schwer zugänglichen Gebieten außer Kontrolle geraten.

Im Zuge der Amtshilfe setze die Bundeswehr jeweils einen Hubschrauber mit Löschbehälter im niedersächsischen Vechta und im thüringischen Saale-Orla-Kreis ein, teilte die Bundeswehr mit. Außerdem stünden Spezialisten der Streitkräftebasis bei der Bekämpfung der Brände im Einsatz. Hilfe der Bundeswehr werde immer erst dann erbracht, wenn die dafür zuständigen Hilfskräfte nicht mehr in der Lage seien, diese Brände selbst zu bekämpfen, so das Verteidigungsministerium. Die rechtlichen Grundlagen seien im Artikel 35 des Grundgesetzes geregelt.

Als Löschhubschrauber kommen zwei Sikorsky CH-53G der Luftwaffe zum Einsatz. Sie können jeweils einen Löschmittelbehälter für 5000 Liter Flüssigkeit unter dem Rumpf tragen und über dem Brand öffnen.

Bereits am Ostersonntag war im Saale-Orla-Kreis ein etwa 2000 Quadratmeter großer Brand ausgebrochen, den die Feuerwehr zunächst unter Kontrolle bringen konnte. Zwei Tage später entflammten jedoch an einer Hanglage weitere Glutnester, die die Feuerwehr aufgrund der schweren Zugänglichkeit und starken Winde nur unzureichend bekämpfen konnte. Deshalb stellte das Landratsamt Saale-Orla-Kreis einen Amtshilfeantrag an die Bundeswehr zur Unterstützung der Waldbrandbekämpfung durch Löschung aus der Luft.

Ebenfalls am Ostermontag brach gegen Mittag auch im Landkreis Vechta ein Brand über eine Fläche von mehreren Hektar aus. Durch die Wind- und Geländebedingungen gestaltete sich auch die Bekämpfung dieses Brandes als schwierig, weil die Spezialisten die Brandbekämpfung nur zu Fuß oder mit geländegängigen Fahrzeugen durchführen können. Auch hier unterstützt die Bundeswehr auf Anforderung mit einem Hubschrauber und einem 5000-Liter Löschwasserbehälter. Experten vor Ort sprächen davon, dass die Situation inzwischen unter Kontrolle sei, so die Bundeswehr.

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