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Aufträge und Lieferungen 2017

Leichter Sinkflug bei Airbus Helicopters

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Weniger Lieferung und weniger Bestellungen musste Airbus Helicopters für 2017 bilanzieren. Ein Lichtblick war die Verdoppelung der Aufträge für die Super-Puma-Familie, was fast ausschließlich auf das Konto des Militärbereichs geht.

Airbus Helicopters hat 2017 insgesamt 409 Hubschrauber ausgeliefert und damit neun weniger als im Jahr davor (2015: 423). Der Auftragsbestand zum Jahresende umfasste 692 Hubschrauber, nach 766 Ende 2016.

Die Bruttobestellungen betrugen 350 Maschinen nach 388 im Jahr 2016 und 283 im Jahr 2015, wobei nach Stornierungen noch netto: 335 blieben. Ein Lichtblick war, dass das Geschäft mit schweren und mittelschweren Hubschraubern besonders stark anzog. Es gingen 54 Bestellungen für Maschinen der Super-Puma-Familie und 19 für die mittelschwere H175 ein, die sich somit erneut als Bestseller in ihren jeweiligen Segmenten durchsetzten.

Zudem wurden 168 Aufträge über leichte einmotorige Hubschrauber (statt 188) und 105 für die leichten zweimotorigen H135 bzw. H145 erteilt. Letztere mussten damit einen deutlichen Einbruch hinnehmen, denn 2016 waren noch 163 der in Donauwörth gebauten Helikopter abgesetzt worden (2015: 156).

Laut Guillaume Faury, der nach fünf Jahren als CEO von Airbus Helicopters an die Spitze der  Verkehrsflugzeugsparte des Konzerns wechselt ist „die erste Phase der unternehmensweiten Transformation abgeschlossen, die wir 2014 angestoßen haben“. Dies gilt für die Spezialisierung der Fertigung an den Standorten Marignane, Donauwörth und Albacete. In diesem Zuge wurde auch die neue Produktionsanlage für Rotorblätter in Paris-Le Bourget eingeweiht.

„Dieses Jahr leiten wir die zweite Transformationsphase ein, in der wir insbesondere die Digitalisierung unserer Produkte, Dienstleistungen und Betriebsabläufe weiter beschleunigen. Damit verbessern wir sowohl die Kundenzufriedenheit als auch die Sicherheit unserer Flotte,“ so Faury.

„Gleichzeitig verfolgen sie einen anspruchsvollen Innovationsplan für die Hubschrauber der Zukunft“, erklärte Guillaume Faury, CEO von Airbus Helicopters. Allerdings müssen laut Faury die Studien für den schweren Hubschrauber 6X noch einmal vertieft werden, um das Konzept den veränderten Marktbedingungen anzupassen. Im Öl- und Gasmarkt ist kurzfristig kein Aufschwung in Sicht so dass wohl militärische Anforderungen stärker berücksichtigt werden müssen, um sich dort erfolgreich zu positionieren.

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