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DLR/ NASA Design Challenge

Studenten konzipieren Zukunfts-Jets

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In ihrem gemeinsamen Wettbewerb für Studenten haben das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und NASA Nachwuchsforscher mit den kreativsten Zukunftsideen gesucht. In Braunschweig wurde nun ein Münchner Studierenden-Team prämiert.

Laut dem Siegerteam des nationalen Wettbewerbs sollen künftige Luftfahrzeuge leise, umweltfreundlich und aerodynamisch elegant sein. Mit dem „Urban Liner“, den ein ungewöhnliches Design und Hybridantrieb auszeichnet, konnten die Studenten der TU München die Jury überzeugen. Das Flugzeug hat ein einzelnes Triebwerk, das am Heck zwischen den Leitwerken angebracht ist.

Laut der Studenten soll der Treibstoffverbrauch halbiert und der Stickoxidausstoß um 80 Prozent reduziert werden. Ihr Ziel, ein leises Flugzeug zu entwerfen, spielte für die Münchner nach eigenen Angaben von Beginn bis Ende des Entwicklungsprozess eine übergeordnete Rolle. Im Herbst 2017 reisen sie zur amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde in die USA und stellen dort ihr Konzept vor internationalen Luftfahrtforschern vor.

"Die vorgeschlagenen Technologien beim "Urban Liner" sind hochinnovativ und alles wurde zu einem stimmigen Gesamtkonzept entwickelt", sagte Prof. Rolf Henke, DLR-Luftfahrtvorstand, bei der Preisverleihung in Braunschweig.

Den zweiten Platz des Wettbewerbs belegten Studierende der FH Aachen mit dem Konzept "HORUS 3000-300". Die Universität Stuttgart schaffte es mit ihrem "High-Efficient Low-Emission Supersonic Aircraft HELESA” auf den dritten Platz.

An der Design Challenge der NASA und des DLR waren neben Entwürfe für leiseres Fliegen auch effiziente Überschalljets gefragt. Bis 2035 sollte das Konzept realisierbar sein. Das Flugzeug sollte Platz für mindestens 200 Passagiere bieten. Beim Überschallflieger sollten mindestens zwölf Sitzplätze vorhanden sein.

"Unsere größte Herausforderung als Luftfahrtforscher ist, trotz weltweit stetig wachsender Passagierzahlen den Umwelteinfluss des Flugverkehrs weiter zu mindern und so Emissionen und Lärm zu reduzieren. Dafür brauchen wir frische und ungewöhnliche Ideen, und solche haben die Studierenden präsentiert", sagte Henke.

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