in Kooperation mit

Lufthansa Technik und Oerlikon

Zusammenarbeit beim 3D-Druck für die Instandhaltung

Oerlikon AM und Lufthansa Technik wollen gemeinsam Prozesse und Standards der additiven Fertigung für die Wartung, Reparatur und Überholung von Flugzeugen entwickeln.

Der Schweizer Technologiekonzern Oerlikon und der Instandhaltungsdienstleister Lufthansa Technik haben am Mittwoch eine Absichtserklärung unterzeichnet, um stabile und wiederholbare Prozesse für die additive Fertigung (additive manufacturing, AM) zu erarbeiten. Ziele der Zusammenarbeit sind nach Angaben von Lufthansa Technik Kosteneinsparungen und mehr Flexibilität in der Fertigung, Beschaffung, Lagerhaltung und im Supply-Chain-Management. Zudem soll die Industrialisierung der neuen Fertigungstechnologie vorangetrieben werden.

Oerlikon AM und Lufthansa Technik wollen exemplarisch Bauteile entwickeln, die auf identischen Anlagen an drei Standorten weltweit gedruckt werden sollen: bei Oerlikon AM in Charlotte (North Carolina, USA), Oerlikon AM in Barleben (Deutschland) und Lufthansa Technik in Hamburg (Deutschland). Dabei werden die gleichen Prozessparameter und Pulverspezifikationen verwendet, um die Prozessreproduzierbarkeit nachzuvollziehen. "Wir sehen die Partnerschaft mit Oerlikon AM als großartige Chance, den Plan von Lufthansa Technik, weltweit lokale AM-Reparaturkapazitäten zu schaffen, rascher umzusetzen", so Bernhard Krueger-Sprengel, Vice President Engine Services bei Lufthansa Technik.

Die Partnerschaft wurde für ein Jahr abgeschlossen, wie Lufthansa Technik mitteilte. Sie könne auf andere Druckermodelle erweitert werden, wenn mehr Daten zu Fertigungsprozessen erhoben würden. Die Studienergebnisse würden den jeweiligen Industriegremien zur Verfügung gestellt, um die Festlegung von Standards für die Qualifizierung und Zulassung von Flugzeugkomponenten zu unterstützen.

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