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Innovationen für die Flugzeugkabine

So könnte die Zukunft des Fliegens aussehen

Neue Sitze für mehr Beinfreiheit, portable Entertainment-Lösungen und Bordtoiletten, die sich selbst reinigen: Auf der Aircraft Interiors Expo in Hamburg zeigen Hersteller ihre Neuheiten für die Kabine.

Noch bis einschließlich Donnerstag präsentieren mehr als 500 Aussteller in Hamburg ihre Neuheiten für die Flugzeugkabine. Von induktiven Kochplatten für die Bordküche bis zu Antennen für Internetverbindungen über Satellit ist alles dabei.

Acht Konzepte wurden am Dienstagabend mit dem Crystal Cabin Award ausgezeichnet. Doch auch abseits der prämierten Ideen enthüllten einige Hersteller Neuheiten. Die niederländische Fokker Services stellte beispielsweise mit iShade ein elektronisch dimmbares Fenster vor, dass bis zu 99,5 Prozent des Lichts abschottet. Das britische Unternehmen STG Aerospace zeigte ein blaues, photoluminszentes Fluchtwegmarkierungssystem.

Im Bereich der Bordunterhaltung und Konnektivität kündigte Panasonic Avionics eine neue Partnerschaft mit Singapore Airlines an. In allen Boeing 787-10 und Airbus A350-900 der Fluggesellschaft wird Internet an Bord sowie das Bordunterhaltungssystem eX3 installiert. Erstmals präsentiert das Unternehmen auch sein Konzept für die Business Class, den so genannten Waterfront Seat. Mit einem 24-Zoll-HD-Bildschirm, Smartphone-Auflademöglichkeit via Induktion, viel Stauraum und individuell einstellbarer Sitzpositionen und Beleuchtung seine Vision für den Flugzeugsitz der Zukunft.

Mit ruckelfreiem Breitbandinternet von Anbietern wie Gogo oder Inmarsat werden auch neue Technologien in der Bordunterhaltung möglich. Das französische Unternehmen Skylights zeigte eine Virtual-Reality-Brille, mit der sich Passagiere fast wie im Kino fühlen.

Auch bei Flugzeugsitzen wurden einige Neuheiten gezeigt: der italienische Hersteller Aviointeriors präsentierte mit C4 einen vergleichsweise günstigen Sitz für die Premium Economy. Der deutsche Sitzhersteller Recaro stellte mit dem BL3710 einen neuen Sitz für die Economy Class für die Kurzstrecke vor, der mit knapp neun Kilogramm zu den leichtesten seiner Klasse gehört.

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