Messerschmitt Me 264: Der "Amerika-Bomber", der nie kam

Messerschmitt Me 264
Der „Amerika-Bomber“, den Deutschland nie hatte

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ArtikeldatumVeröffentlicht am 22.01.2024
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Ganz im Gegensatz zur neuartigen strategischen Luftkriegslehre des italienischen Generals Giulio Douhet wurde in Deutschland in den dreißiger Jahren eine Luftwaffe aufgebaut, der man in erster Linie Erdkampf- und Schnellbombereinsätze zudachte. Dies galt insbesondere für die Zeit ab 1936, denn nach dem Tod von Generalleutnant Walther Wever, dem ersten Generalstabschef der Luftwaffe, fehlte ein einflussreicher Anhänger der Douhet-Thesen. So erarbeitete das Technische Amt im Reichsluftfahrtministerium (RLM) erst im Sommer 1940 die Anforderungen für ein Flugzeug mit "Amerika-Reichweite" – etwa 12 000 Kilometer bei einer Bombenlast von 1800 Kilogramm. Die Anfrage ging an Junkers, Focke-Wulf und Messerschmitt.

Messerschmitts "Optimalflugzeug"

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