Mit der Do 132 wollte Dornier den Kundenkreis für Drehflügler erweitern. Daher mussten die Kosten so niedrig wie möglich sein. Um dies zu erreichen, setzen die Ingenieure auf einen von Heißgasen angetriebenen Rotor. So hofften sie, auf komplizierte Teile wie Getriebe, Wellen, Kupplungen oder Heckrotor verzichten zu können. Das Prinzip war nicht neu, aber "unser Verdienst ist, dass wir den entscheiden Durchbruch erzielt haben, um den Heißgas-Blattspitzen-Antrieb technologisch machbar umzusetzen". So heißt es zumindest in einer zeitgenössischen Broschüre.
Vielversprechendes Antriebskonzept
Dabei erzeugt eine Gasturbine Heißluft, die ein Rohrsystem durch die Rotorblätter zu Düsen an den Spitzen leitet. Die Blätter selbst bestanden aus einer Aluminium-Wabenstruktur....





