Deutsche Wunderwaffe gegen Bombersströme - tödlicher testflug der Bachem Ba 349 Natter

Bachem Ba 349 Natter aus dem Zweiten Weltkrieg
Tödlicher Testflug der bemannten Rakete aus Holz

ArtikeldatumVeröffentlicht am 01.03.2025
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Verheerende alliierte Bombenangriffe, gegen die die Luftwaffe zunehmend machtlos war, ließen die Rüstungsverantwortlichen in Berlin im Sommer 1944 nach jedem Strohhalm greifen. Das Reichsluftfahrtministerium setzte auf den in Massen einfach herzustellenden "Volksjäger" He 162. Eine noch radikalere Lösung stellte der nur einmalig verwendbare, raketengetriebene Objektschutzjäger Ba 349 Natter von Erich Bachem dar. Bachem hatte nach seinem Ingenieurstudium in Stuttgart seit 1933 für Fieseler gearbeitet, zuletzt als Chef der Entwicklungsabteilung. 1942 machte er sich mit Unterstützung des Württembergischen Wirtschaftsministeriums im oberschwäbischen Waldsee (heute Bad Waldsee) selbstständig. Das Bachem-Werk arbeitete als Lieferant für Flugzeugzellenteile,...