Kaum ein Fluggerät ist bis heute so sehr mit der US Army verknüpft wie die legendäre Bell UH-1 – nicht zuletzt auch aufgrund der enormen Stückzahlen. Kein Wunder, dass sich die Hubschrauber-Hersteller Anfang der 70er Jahre einen erbitterten Wettbewerb um den lukrativen Huey-Nachfolger lieferten, denn eine Bestellung von bis zu 2000 Exemplaren über die Jahre stand im Raum. Schließlich blieben im UTTAS-Programm (Utility Tactical Transport Aircraft System) von den neun Kandidaten nur noch zwei Firmen im Rennen: Boeing-Vertol mit der UH-61 und Sikorsky mit der UH-60. Platzhirsch Bell ging mit dem Model 240 leer aus.
Neues Rotorsystem
Am 30. August 1972 erhielt Boeing den Auftrag zum Bau von drei Prototypen im Gesamtwert von 91 Millionen Dollar. Die ...





