Fiat G.91: Die "Gina" bei der deutschen Luftwaffe

Deutsche Gina
Die Fiat G.91 bei der Luftwaffe

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ArtikeldatumZuletzt aktualisiert am 13.09.2023
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Anfang 1958 wählte die NATO die Fiat G.91 als neues, leichtes Erdkampfflugzeug. Allerdings entschieden sich in der Folge nur Italien und Deutschland für einen Kauf. Am 6. November 1958 hatte der Verteidigungsausschuss des Bundestages die Beschaffung von 50 G.91 R.3 sowie 44 G.91 T.3 bei Fiat genehmigt. Ein Abkommen zum Lizenzbau folgte wenig später. Die deutschen "Ginas" waren mit zwei 30-mm-Kanonen DEFA 552 anstelle der üblichen vier 12,7-mm-MGs bewaffnet. Die Arbeitsgemeinschaft Süd, bestehend aus Dornier, Heinkel und Messerschmitt, produzierte 316 Exemplare – davon 22 Doppelsitzer G.91 T.3, deren britisches Orpheus-Triebwerk in Lizenz bei Klöckner-Humboldt-Deutz entstand. Damit war Deutschland der größte Betreiber der "Gina". Der Erstflug ...