Die Schließung eines Bundeswehrstandortes kann schnell gehen oder quälend langsam, sie trifft frisch renovierte Kasernen genauso wie baufällige – und gelegentlich wird die Auflösung von der nächsten verteidigungspolitischen Reform überholt. Trotz seiner Bedeutung als "Wiege der Luftwaffe", als Heimat der Offizierschule und des Ehrenmals der Luftwaffe sowie als historische Stätte des Olympia-Attentats 1972 geriet auch der Fliegerhorst Fürstenfeldbruck auf die Streichungsliste des BMVg. Hierbei erweist sich "Fursty", so der Spitzname aus Zeiten der US-Nutzung nach dem Zweiten Weltkrieg, jedoch als sehr renitenter Kandidat und Meister der Verzögerung.
Langsames Ende
Der militärische Flugbetrieb wurde im September 2003 endgültig eingestellt, nachdem ...





