He 280: Der deutsche Strahljäger, der gegen die Me 262 verlor

Pechvogel Heinkel He 280
Der deutsche Strahljäger, der gegen die Me 262 verlor

Inhalt von
ArtikeldatumVeröffentlicht am 05.09.2024
Als Favorit speichern

Im Jahr 1936 wurde der junge Dr. Hans Joachim Pabst von Ohain in das Entwicklerteam der Firma Heinkel aufgenommen. Es war Ernst Heinkel selbst, der die Idee für die Entwicklung eines Turbinen-Luftstrahltriebwerks forcierte. Fortan forschte und baute von Ohain im Geheimen auf dem Werksgelände in Rostock-Marienehe an einem ersten Triebwerk. 1937 konnte der neuartige Antrieb erstmals auf einem Teststand gestartet werden. Das He S 1 erzielte einen Standschub von 1,28 Kilonewton, dieser reichte jedoch nicht für den Antrieb eines Flugzeugs. Die Ergebnisse flossen in die Entwicklung des He S 3B ein. Dieses wurde in die Heinkel He 178 eingebaut, die als erstes Strahlflugzeug der Welt überhaupt am 27. August 1939 zum ersten Mal abhob.

Bereits sieben ...