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F-4F Phantom II 38+28

Phantom im "Phinal Display"

Die F-4F Phantom II 38+28 ist der Verschrottung entgangen., ganz im Gegensatz zu den meisten anderen Phantoms des JG 71.

Im Juni 2013 hatte die Phantom II 38+28 (Seriennummer 72-1238) ihren letzten Auftritt im Rahmen des "Phantom Pharewells" beim JG 71 "Richthofen" auf dem Fliegerhorst Wittmund. Die Sonderlackierung weist bereits darauf hin, dass es sich um eine besondere F-4F handelt. Im Februar 2012 verließ sie als letzte Phantom die Depotinstandsetzung der Luftwaffeninstandhaltungsgruppe 21 auf dem Fliegerhorst Jever und leistete Dienst im JG 71 bis zum "Phinal Landing" im Juli 2013, wieder im benachbarten Jever. Eigentlich lag der Fliegerhorst übrigens auf dem Gebiet von Upjever, einem Stadtteil von Schortens.

Im November 2014 verschrottet: F-4F Phantom 38+33, 38+64, 37+22, 37+17 (v.l.n.r.) Foto und Copyright: Homberg

Im Gegensatz zur Masse der demilitarisierten Phantoms entging die 38+28 der Versteigerung über die VEBEG und der anschließenden Verschrottung. Sie erhielt bei der zum 31. Dezember 2014 aufgelösten LIG 21 einen konservierenden Lackschutz und steht nun als Erinnerung an vier Jahrzehnte Phantom in Upjever vor dem Offizierheim des ehemaligen Fliegerhorstes, auf welchem der Flugbetrieb nach insgesamt 77 Jahren ebenfalls 2013 endete. Inzwischen ist hier das Objektschutzregiment der Luftwaffe beheimatet.

Zuletzt waren am 11. November 2014 die anlässlich des Phantom-Pharewells im Norm-90-Retrolook neu lackierte 38+33 und weitere drei Phantoms (37+22, 37+15, 38+64) zusammen mit fünf ausgemusterten MRCA Tornado und 40 MB MK-10A-Schleudersitzen für 44900 Euro an einen Schrotthändler versteigert worden.

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