Am 3. Februar 1925 versammelte sich im Büro des Gleiwitzer Notars Thomas Kaffanke eine hochrangige Gesellschaft. Neben dem Landeshauptmann von Oberschlesien, Hans Piontek, hatten sich der Gleiwitzer Oberbürgermeister Georg Geisler, die Generaldirektoren der Schaffgotsch’schen Grubengesellschaft und des Oberschlesischen Berg- und Hüttenmännischen Vereins, Heinrich Werner und Heinrich Stähler, sowie der Prokurist der Junkers Luftverkehr AG, Carl August Freiherr von Gablenz, eingefunden. Alle Anwesenden setzten ihre Unterschrift auf die Gründungsurkunde einer Oberschlesischen Luftverkehrs AG mit Sitz in Gleiwitz. 200 000 Reichsmark schwer, sollte sie dem neuen Verkehrszweig Zugang zu einer der wichtigsten Industrieregionen verschaffen und ein ...
Flugplatz Gleiwitz :Das verhinderte Drehkreuz des deutschen Luftverkehrs
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Der Friedensvertrag von Versailles sorgte infolge einer Volksabstimmung am 21. März 1921 für die Aufspaltung Oberschlesiens zwischen dem Deutschen Reich und Polen. Der Prozess verlief alles andere als reibungslos und verursachte permanente Spannungen im Waren- und Personenverkehr. Auch am Himmel verhinderten unsichtbare Schlagbäume die Entstehung eines deutschen Luftverkehrsknotens namens "Dreiländerecke" südlich der Stadt Gleiwitz.
Veröffentlicht am 06.04.2026

Foto: Sammlung Mückler




