Mit dem Aufkommen von strahlgetriebenen Flugzeugen während des Zweiten Weltkrieges mussten sich nicht nur Piloten anpassen. Die neuen Strahljäger der zweiten Generation erreichten bereits keine zehn Jahre nach Kriegsende Mach 2 und brauchten deutlich längere Start- und Landebahnen. Reichte einem klassischen Warbird mit Kolbenmotor eine halbwegs ebene Wiese, brauchen Jets eine ebene Bahn in Kilometerlänge. Dementsprechend wurden große Flugfelder zu empfindlichen Zielen. Es entstanden zahlreiche Versuchsflugzeuge wie die Lockheed XFV-1 "Tailsitter" sowie die deutschen VAK-191B und Dornier Do 31. Das Ziel: ein Flugzeug zu bauen, das auch ohne Startbahn ein viel größeres Einsatzspektrum abdeckt als ein Hubschrauber. Über das Prototypenstadium hinaus ...
Hawker Harrier :Die steile Karriere eines Senkrechtstarters
Außer dem Harrier schaffte es kein anderer Senkrechtstarter der 60er-Jahre in die Großserienfertigung. Hawker Siddeley war für den genialen Wurf verantwortlich. Ein US-Konzern sorgte in den 80ern für Verbesserungen, die den Harrier zu einem der vielseitigsten Kampfflugzeuge seiner Zeit machten.
Veröffentlicht am 26.11.2022

Foto: USMC




