Die Herausforderungen waren groß, schließlich sollte der neue Jet die Leistungen der Messerschmitt Me 262 übertreffen. Gleichzeitig musste er weniger aufwändig und mit geringerem Materialeinsatz zu verwirklichen sein. Unter der Projektbezeichnung P. VI ging ein Team unter dem Ingenieur Hans Multhopp im Winter 1943/44 daran, ein solches Flugzeug, das bald den Namen "Flitzer" erhielt, auf die Beine zu stellen.
Kombi-Antrieb als Zwischenlösung
Im Februar 1944 lagen die wichtigsten Grundlagen für das Flugzeug fest. Neben einem Strahltriebwerk sollte für den Start und den Steigflug ein Walter-Flüssigkeitsraketenmotor HWK 109-509 verwendet werden. Nur in dieser Hybrid-Antriebslösung sah man eine Möglichkeit, die angestrebten hohen Geschwindigkeiten ...





