Nach dem Abschuss der Lockheed U-2 von Francis Gary Powers am 1. Mai 1960 über der UdSSR suchten die USA nach einem neuen Weg, um Aufklärungsflüge über sensiblen Gebieten durchzuführen. Die Wahl fiel auf ein unbemanntes Fluggerät mit hoher Fluggeschwindigkeit. Am 10. Oktober 1962 erhielt Lockheed den Auftrag zur Durchführung einer entsprechenden Studie. Unter strenger Geheimhaltung entwarf das Team unter Clarence "Kelly" Johnson schließlich die D-21, die ihre Verwandtschaft zum Blackbird-Vorgänger A-12 kaum verbergen konnte. Sie sah praktisch aus wie eine losgelöste Triebwerksgondel des Mach-3-Jets mit eigenen Flügeln. Im Gegensatz zum bei der A-12 verwendeten Pratt & Whitney J58 erhielt die Drohne einen reinen Staustrahlantrieb. Dieser ...
Die geheime Mini-Blackbird :Spionage-Drohne Lockheed D-21
Inhalt von
Im Auftrag der CIA entwickelte Lockheed eine Aufklärungsdrohne mit Staustrahlantrieb und einer Höchstgeschwindigkeit von Mach 3. Doch die Herausforderungen waren groß, so dass es nur zu vier erfolglosen Einsätzen über China kam.
Veröffentlicht am 31.01.2026

Foto: US Air Force




