Offene Doppeldecker-Konstruktionen sowie abgestrebte Hoch- und Schulterdecker dominierten in der ersten Hälfte der 1930er-Jahre in den Jagdverbänden rund um den Globus. Während diese Bauarten in der Regel eine gute Manövrierfähigkeit und Steigleistung gewährleisteten, setzten sie bei der für einen Jäger so wichtigen Höchstgeschwindigkeit klare Grenzen. Im Deutschen Reich sah die Sache nicht anders aus: Zwar aufgrund des Versailler Friedensvertrages nach wie vor verboten und daher im Geheimen operierend, setzten auch die wiedererstarkenden deutschen Luftstreitkräfte 1934 mit Heinkels He 51 und Arados Ar 65 auf Exemplare dieser Zunft. Und mit dem Anderthalbdecker Ar 68 befand sich sogar ein weiterer Vertreter alter Bauart in den Startlöchern....
Messerschmitt Bf 109 :Der Beginn einer Erfolgsgeschichte
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Mit Einführung der Bf 109 B ab 1937 ging in der deutschen Luftwaffe die Zeit der Doppeldecker-Jagdflugzeuge zu Ende. Gefertigt in Ganzmetallbauweise mit geschlossener Kabine und Einziehfahrwerk, stand die "109" für eine neue Ära in der Jägerentwicklung.
Veröffentlicht am 07.12.2024

Foto: Sammlung Ringlstetter




